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Barabás, Péter


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Népszava - Ungarn | 17.09.2009

Chávez hat nicht aus der Geschichte gelernt

Nach seinem jährlichen Besuch in Minsk am 9. September hat der venezolanische Staatspräsident Hugo Chávez dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko vorgeschlagen, Venezuela und Belarus zu einer neuen Republik zu vereinen. Die linke Tageszeitung Népszava kommentiert die Idee: "Wenn jetzt April wäre, könnten wir die Sache als Scherz auffassen. ... Es hat den Anschein, dass der venezolanische Präsident nichts aus den Fehlern, Irrwegen und taktischen Fehltritten der Politiker sozialistischer Länder gelernt hat. Chávez hat den Hang dazu, in dieselben Extreme zu verfallen, die schon seine politisch-ideologischen Vorgänger ins Verderben gestürzt haben. Seit die Sowjetunion untergegangen ist, hat sich in Osteuropa viel verändert. Was sich indes nicht verändert hat, ist Folgendes: Auf der Grundlage eines gescheiterten Schemas lässt sich keine neue linke Welt aufbauen."

Népszava - Ungarn | 07.05.2009

Saakaschwili nimmt Spannungen zwischen Nato und Russland in Kauf

Die jüngste Nato-Militärübung in Georgien habe das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen arg strapaziert, schreibt die linke Tageszeitung Népszava und fragt nach den Hintergründen der Spannungen. "Seit Anfang April fordert die georgische Opposition den Rücktritt von Staatschef Michail Saakaschwili. ... Die Massendemonstrationen gegen das georgische Staatsoberhaupt wurden angeblich auch von einem Aufruhr des Militärs begleitet. Saakaschwili nannte das Aufbegehren des Militärs eine Verschwörung gegen die Regierung. Er ging aber noch weiter: So warf er Russland vor, an der Verschwörung gegen ihn tatkräftig mitzuwirken und die Einnahme der georgischen Hauptstadt Tiflis zu planen ... Die russische Diplomatie bezeichnete die Vorwürfe als Irrsinn. Auch die georgische Opposition sprach von einem Schauspiel. ... Saakaschwili spielt ganz offenkundig ein taktisches Spiel. Um weiterhin an der Macht zu bleiben, nimmt er Spannungen zwischen der Nato und Russland ohne weiteres in Kauf."

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