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Barbosa, Rafael


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Jornal de Notícias - Portugal | 20.04.2009

Barroso war Komplize bei CIA-Folter

US-Präsident Barack Obama hat in der vergangenen Woche vier geheime Memos veröffentlicht, die Einzelheiten der als Folter einzustufenden Verhörpraxis unter der Regierung von George W. Bush aufzeigen. Rafael Barbosa erinnert in der Tageszeitung Jornal de Notícias daran, dass Bush die Unterstützung europäischer Politiker hatte: "Schlafentzug, die Simulation von Tod durch Ersticken, Schläge ins Gesicht - ... Methoden die zu dem finsteren Katalog gehören, dessen Anwendung ein demokratisches Regime wie die USA beim Verhör von Terrorverdächtigen zuließ. ... Diese Methoden wurden mittlerweile von Obama verboten, der 'dieses schwarze und schmerzhafte Kapitel' bedauerte. Man darf jedoch nicht vergessen, dass obgleich Bush in diesem Kapitel die Hauptrolle spielte, andere europäische Politiker, wie [der ehemalige britische Premierminister Tony] Blair, [der ehemaliger Ministerpräsident Spaniens José María] Aznar und sogar [Kommissionspräsident José Manuel] Barroso Komplizen waren. Letzterer ist der einzige, der weiterhin ein bedeutendes politisches Amt inne hat ist. Is es sinnvoll, dass dies weiterhin so bleibt?"

Jornal de Notícias - Portugal | 26.01.2009

Rafael Barbosa über unverantwortliche Konsumaufrufe

In seinem Beitrag in der Tageszeitung Jornal de Notícias bezeichnet der Journalist Rafael Barbosa es als unverantwortlich, die Menschen zu mehr Konsum aufzuforden, um die Wirtschaftskrise zu bekämpfen: "Die Widersprüche heutzutage sind erstaunlich. An einem Tag hören wir, dass wir dank der Senkung der Leitzinsen und der Inflationsrate mehr Geld zur Verfügung haben werden und es uns so gelingt, unsere Arbeitsstelle zu behalten. Am nächsten Tag werden wir über eine weitere Steigerung der Arbeitslosenquote informiert und somit über jene Menschen, die kein Geld mehr zur Verfügung haben. An einem Tag wird uns erklärt, dass der Konsum angeregt werden muss, um die Krise zu überwinden. Am nächsten hören wir, dass es immer mehr Bürger gibt, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Anleihen, die sie aufgenommen haben, um den Konsum anzuregen, zu zahlen. Die Zeiten sind zum Verzweifeln. ... Aus allen Ecken ertönen Aufrufe zum Konsum. Renommierte Wirtschaftsexperten sagen sogar, dass sich diese Aufrufe vor allem an die mittlere Gesellschaftsschicht richten sollten, da diese anfälliger für Werbung sei. Zusammengefasst: In Zeiten, in denen zur Genügsamkeit und zur Sparsamkeit aufgerufen werden sollte, wird ein Aufruf zur Unverantwortlichkeit gemacht. Statt zu sparen, um die Zukunft zu garantieren, sollen wir Geld ausgeben, als ob es ein Morgen nicht geben würde."

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