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Barbu, Petre
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Rumänischer Theaterverband vernachlässigt Nachwuchs
Anlässlich der jährlichen Auszeichnung des besten rumänischen Theaterstücks durch den nationalen Theaterverband Uniter hat die junge Theaterautorin Ruxandra Badea den Verband in einem offenen Brief kritisiert, dass zu wenig zeitgenössische Stücke präsentiert werden. Petre Barbu, der den Preis 2003 erhalten hatte, stimmt ihr in der Tageszeitung Adevărul zu: "Der Uniter-Verband rühmt sich, die kreative Freiheit und die Theaterbewegung zu fördern, in Wirklichkeit aber gibt er keinen Heller für zeitgenössische Dramaturgen aus. Wenn man keine Beziehungen hat, wenn man nicht einen Theaterdirektor umschmeichelt, wenn man nicht in der Gunst einer einflussreichen Gruppe steht, wenn man keine finanzielle Unterstützung von einem Sponsor erhält, dann kann man sein Stück in den Müll werfen, man hat keine Chance, es auf der Bühne zu sehen! (Das passiert in Rumänien in allen Bereichen so, wir können hier ruhig generalisieren, ohne uns zu irren). ... Alle rumänischen Theaterregisseure 'kümmern' sich um Shakespeare und Tschechow!"
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Rumänien vertreibt Mediziner
Das Gesundheitswesen in Rumänien ist mit am stärksten betroffen von der Auswanderung von Fachpersonal. In den vergangenen zwei Jahren haben 4.000 medizinische Fachkräfte das Land verlassen. Die Tageszeitung Adevărul zeigt Verständnis: "Die Krankenhaussäle sind zu Vorräumen von Leichenhallen geworden. Sie haben jede Spur von Menschlichkeit verloren. Rentner müssen dort die Preise für ihre OP verhandeln. Wenn ein Patient noch Arbeit hat, wird er von Ärzten gefragt, was er macht. Denn vom Einkommen hängt die OP ab. Das Gesundheitssystem wird bald zusammenbrechen und Pleite gehen. ... Die 4.000 Mediziner, die Rumänien verlassen haben, suchen in Europa ordentliche Arbeitsbedingungen und Würde. ... Ihr Weggang betrifft die nationale Sicherheit. Doch hat es keinen Sinn, auf die 4.000 zu fluchen, denn sie haben sich entschieden dort zu arbeiten, wo es besser für sie ist - der Kapitalismus bietet diese Möglichkeit. Es hat auch keinen Sinn, von ihnen das Ausbildungsgeld zurückzuverlangen, denn unser Staat verdient eine Ohrfeige."
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