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Bartzinopoulos, Errikos

To Ethnos, Greece


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


To Ethnos - Griechenland | 23.11.2010

Errikos Bartzinopoulos über das Ende des europäischen Traums unter Merkel

Die Vision eines gemeinsamen Europas leidet unter dem politischen und wirtschaftlichen Einfluss der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, kritisiert Errikos Bartzinopoulos in der linksliberalen Tageszeitung To Ethnos: "Heute ist Europa in seiner bislang kritischsten Phase. Und am Steuer befindet sich informell ... eine Politikerin, die den Problemen mit einer kühl berechnenden Logik entgegentritt, und das nur wegen des kurzfristigen wirtschaftlichen Nutzens ihres eigenen Lands und den Interessen ihrer eigenen Partei. Die selbstverständliche Frage lautet: Kann Europa eigentlich optimistisch in die Zukunft blicken, wenn die Vision verloren gegangen zu sein scheint und die ehrgeizigen Ziele nationalistischen Verhaltensweisen geopfert werden? ... Kann es eine 'Kameradschaft' zwischen Staaten geben, die offensichtlich einen gemeinsamen Weg gehen wollen - und wenn ja, wie lange noch? ... Anstatt sich anzunähern, entfernen sie sich stetig voneinander und verfehlen das einstige Ziel eines vereinten Europas. ... Dieser Weg ist unvermeidlich, solange er von der Logik und den Verhaltensweisen einer Angela Merkel bestimmt wird."

To Ethnos - Griechenland | 01.07.2010

Griechenland tappt in die Mehrwertsteuer-Falle

Griechenland hat die Mehrwertsteuer von 21 auf 23 Prozent erhöht. Das wird niemandem helfen, meint die linksliberale Tageszeitung To Ethnos: "Wir haben die erste Erhöhung der Mehrwertsteuer erlebt [von 19 Prozent auf 21 Prozent im März] und wir haben ... vergeblich darauf gewartet, dass sich auch die Staatseinnahmen erhöhen. Wir werden auch vergeblich darauf warten, dass die neue Anhebung der Mehrwertsteuer die Staatseinnahmen erhöht. Mann muss kein Ökonom sein, um zu verstehen warum. Es reicht die einfache Logik: ... Je höher die Mehrwertsteuer ist, desto niedriger ist die Kaufkraft der Menschen. ... Doch manche glauben, dass eine höhere Mehrwertsteuer mehr Einnahmen bedeutet ..., weil sie den Käse sehen, aber nicht die Mausefalle. Und man fragt sich: Wenn die Regierung sieht, dass eine Maßnahme nicht funktioniert, warum setzt sie diese fort? Warum werden Praktiken umgesetzt, die die Staatseinnahmen nicht erhöhen und gleichzeitig das verfügbare Einkommen der Bürger reduzieren?"

To Ethnos - Griechenland | 11.10.2009

Errikos Bartzinopolous über zwei politische Dynastien in Griechenland

Die Tageszeitung To Ethnos schreibt in ihrer Sonntagsausgabe über die beiden Familiendynastien, die seit Jahrzehnten das politische Leben in Griechenland prägen: "Es ist bestimmt sehr selten - wenn nicht einmalig -, dass eine Familie innerhalb eines halben Jahrhunderts drei Premierminister stellt, wie es in der Papandreou-Familie der Fall ist. Und es ist noch seltener - wenn nicht beispiellos -, dass es noch dazu eine zweite Familie gibt, wie die der Karamanlis, die zwei Premierminister gestellt hat. ... [Aber] der wichtigste Unterschied [zwischen beiden Familien] ist die Art und Weise wie die Repräsentanten dieser Familien an die Macht gekommen sind. Konstantinos und Kostas Karamanlis sind sehr leicht und ohne große Anstrengungen an die Macht gekommen. Der erste hatte das Glück, der Auserwählte von König [Paul I. im Jahr 1955] zu sein, ... der zweite hatte das Glück, der Neffe [von Konstantinos] zu sein. ... Mit den Papandreous ist es anders. ... Unzweifelhaft sind sie nach mehrjährigen und harten politischen Kämpfen, die durch Inhaftierungen, Exil und Verfolgungen gekennzeichnet waren, auf den Premierministersessel gekommen."

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