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Bellomo, Sissi
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Arabische Unruhen lassen Erdölpreis steigen
Infolge der Unruhen in Ägypten ist der Ölpreis am Montag auf 101,01 Dollar pro Barrel gestiegen. Da keine Schließung des Suez-Kanals droht, ist das ein psychologischer Effekt, meint die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Gestern hat die Rohölsorte Brent schwungvoll die psychologische Schwelle überschritten. Zum ersten Mal seit 2008 ist der Preis wieder auf eine dreistellige Zahl geklettert. Es war nur eine Frage der Zeit: ... Die geopolitischen Spannungen haben die Obergrenze gesprengt, die unter dem Druck der wachsenden Ölnachfrage und dem regen Interesse der Investoren an Rohstoffen ohnehin bereits aufgeweicht war ... . Eine Schließung der Erdölleitung Suez-Mediterranean und des Suez-Kanals käme einer wahren Katastrophe gleich. Die Öltanker aus Asien wären gezwungen, um das Kap der Guten Hoffnung zu fahren, dieser Kurs würde die Fahrten um 20 Tage verlängern und die Kosten enorm in die Höhe treiben. Dieser Fall ist unwahrscheinlich. ... Wer auch immer in Kairo künftig regiert, wird kaum auf die Einnahmen aus dem Suez-Kanal verzichten, die sich im vergangenen Jahr auf rund 5 Milliarden Dollar beliefen."
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Harte EU-Sanktionen wegen Irans Atomprogramm
Die Europäische Union hat am Montag scharfe Wirtschaftssanktionen gegen den Iran beschlossen und will Teheran damit zu ernsthaften Verhandlungen über sein Atomprogramm zu zwingen. Die Härte ist ungewöhnlich, doch der Erfolg bleibt fraglich, meint die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Brüssel hält an der Politik mit Zuckerbrot und Peitsche fest, doch der Peitschenhieb ist diesmal besonders stark ausgefallen. … Die Sanktionen gehen weit über die Maßnahmen der Vereinten Nationen und sogar der USA hinaus, denn sie treffen die iranische Wirtschaft, die Ölindustrie und die Beziehung zu den bedeutendsten Geschäftspartnern mitten ins Herz. … Die Verhandlungen zum Atomprogramm liegen seit Oktober brach. Gestern betonte der Teheraner Botschafter bei der Internationalen Atombehörde, Ali Asghar Soltanieh, zwar die Bereitschaft seines Landes, 'bedingungslos' an den Verhandlungstisch zurückzukehren, doch fällt es trotz der Gleichzeitigkeit schwer, einen Zusammenhang zwischen der plötzlichen Diskussionsbereitschaft und den neuen Sanktionen herzustellen."
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