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Benigno, Pierpaolo


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Il Sole 24 Ore - Italien | 02.08.2011

Europa schuld an Kurseinbrüchen

Trotz vorläufiger Entwarnung im US-Schuldenstreit sind die Aktienkurse in Europa und den USA am Montag eingebrochen. Aber nicht die Finanzmärkte sind daran Schuld, sondern Europa, das sich sein eigenes Grab schaufelt, meint die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Das Problem ist die Kurzsichtigkeit der Politiker Europas. Sie sind fortwährend in Verzug mit ihren Entscheidungen. Die Märkte holen zum nächsten Schlag aus. … Die Europäische Zentralbank muss jetzt eingreifen, um zu verhindern, dass die Situation außer Kontrolle gerät. EZB-Chef Trichet darf das Ruder nicht seinem Nachfolger Mario Draghi übergeben, ohne ihm zu ermöglichen in jeder Hinsicht aktiv zu werden. In einem Herbst voller Gefahren muss die EZB in der Lage sein, die Zinssätze zu senken und ohne Rücksicht auf Nationalitäten Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt zu kaufen. … Man darf nicht alles dem Zufall überlassen oder der Hoffnung, dass auf den Tiefpunkt automatisch die Rettung folgt. Sie könnte so teuer sein, dass das gesamte Projekt der Europäischen Gemeinschaft gefährdet wird."

Il Sole 24 Ore - Italien | 05.07.2011

Europa muss Schulden gemeinsam verwalten

Den einzigen Ausweg aus der Griechenland-Krise bietet eine europäische Schulden- und Steuergemeinschaft, meint die Wirtschaftzeitung Il Sole 24 Ore: "Griechenland zu retten ist technisch möglich. 2014 könnte und müsste nicht nur das Jahr des Haushaltsausgleichs sondern auch das einer Schuldengemeinschaft werden. In einem ersten Schritt müssten sämtliche Schulden der einzelnen Länder der Eurozone in gemeinschaftliche Schulden verwandelt werden. … Anschließend müsste der Europäischen Zentralbank per Statut untersagt werden, eventuelle neue Ausgaben von Schuldverschreibungen einzelner Länder anzunehmen. Sie dürfte nur mehr europäische Obligationen akzeptieren. ... Nach diesen Schritten könnte die gestärkte Währungseinheit weitere Ausgaben der öffentlichen Haushalte, die durch Steuern gedeckt sind, auf die europäische Ebene verlegen, um so Schritt für Schritt den staatlichen Steuerdruck in einen gemeinschaftlichen zu verwandeln."

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