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Beržiūnas, Valentinas


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Vilniaus diena - Litauen | 09.10.2012

Litauens Politiker sind bei Außenpolitik Laien

Die Litauer wählen am kommenden Sonntag ein neues Parlament. Die Außenpolitik spielt im Wahlkampf nur eine untergeordnete Rolle, bemängelt die Tageszeitung Vilniaus diena und kritisiert die Inkompetenz der litauischen Politiker: "Interessieren sich die Bürger Litauens tatsächlich nicht für Außenpolitik? ... Die seltenen Meinungsumfragen, die zumindest zum Teil auch auf außenpolitische Angelegenheiten eingehen, zeigen doch, dass den Litauern diese nicht egal sind. … Internationale Beziehungen und Außenpolitik sind ein komplexes Thema. Nicht jeder ist ausreichend darüber informiert, was in anderen Ländern passiert. Deshalb besteht auch Unklarheit darüber, welche außenpolitischen Positionen vernünftig wären. Und wenn man sich Debatten zur Außenpolitik in Litauen ansieht, wird klar, dass unseren Politikern hier die Kenntnisse fehlen."

Vilniaus diena - Litauen | 27.09.2012

Die Wahl zwischen zwei Übeln

Bei der Parlamentswahl am kommenden Montag haben die Georgier nur die Wahl zwischen zwei schlechten Alternativen bedauert die Tageszeitung Vilniaus diena: "Sowohl das Staatsoberhaupt Michail Saakaschwili als auch sein wichtigster Gegenspieler, der Oligarch Bidsina Iwanischwili [der nach den Wahlen Regierungschef werden will], wetzen ihre Messer. Man möchte derzeit nicht an der Stelle der georgischen Wähler sein. Warum? Es ist schwer vorstellbar, was diese beiden Politiker ihrem Land geben können. Oligarchen an der Macht verheißen schon einmal nichts Gutes. ... Zudem kommen gerade verschiedene Korruptions- und Geldverschwendungsskandale zum Vorschein, von der sozioökonomischen Lage Georgiens ganz zu schweigen. Das Fass zum Überlaufen gebracht hat der so genannte Gefängnisskandal. Wurde dieser Skandal lanciert? Warum wurden die Information gerade so kurz vor den Wahlen im Fernsehsender der Opposition veröffentlicht? Hat Saakaschwili nichts von den Folterungen (seien sie inszeniert oder nicht) gewusst? Viele Fragen, die beantwortet werden müssen."

Vilniaus diena - Litauen | 17.07.2012

Syrien darf kein zweiter Irak werden

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Kämpfe in Syrien und der gescheiterten Vermittlungsbemühungen in Russland und China warnt die Tageszeitung Vilniaus diena vor einem möglichen Irak-Szenario: "Ein erzwungener Regime-Wechsel, wie ihn die sogenannten Freunde Syriens oder genauer die 'Freunde der syrischen Opposition' vorschlagen, ist eine gefährliche Sache. Denn in einem solchen Fall ist eine Wiederholung des Irak-Szenarios in Syrien wahrscheinlich. ... Der Kampf, der derzeit in Syrien stattfindet, spielt sich zwischen unterschiedlichen religiösen Gruppen ab und nicht, wie in Ägypten und Libyen, zwischen Regime und Gesellschaft. ... Der Regimewechsel in Syrien könnte kontrolliert verlaufen, wenn man einen diplomatischen Hebel einsetzt. ... Beide Seiten [Aleviten und Sunniten] könnten ihre Vertreter in eine neue Kompromissregierung entsenden und dies würde die derzeitige Konfrontation abschwächen. Baschar al-Assad? Eigentlich könnte er Staatsoberhaupt bleiben, jedoch mit stark beschränkter Macht."

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