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Beuth, Patrick
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
EU will Internet zensieren
Die EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström möchte alle Mitgliedstaaten verpflichten, Webseiten mit kinderpornographischen Inhalten zu sperren. Das ist ein großer Fehler, kritisiert die linksliberale Frankfurter Rundschau: "Erstens ist keinem Kind geholfen, wenn Bilder von Missbrauch und Vergewaltigung im Internet hinter einem Vorhang versteckt und nicht gelöscht werden. ... Zweitens wird mit der Möglichkeit, Webseiten zu sperren, die Infrastruktur für ein zensiertes Internet geschaffen. Dass dann auch andere Inhalte, die nichts mit Kinderpornografie zu tun haben, blockiert werden könnten, ist keine theoretische Gefahr mehr, sondern Realität. Das haben Beispiele aus Finnland oder Australien gezeigt. Und in Deutschland wollen mehrere Politiker auch Glücksspiele, Filesharing-Seiten oder Online-Killerspiele ausblenden lassen. Beteuerungen, es würde nur Illegales gesperrt, sind deshalb unglaubwürdig. Einer kurzfristig denkenden politischen Klasse ist nicht zuzutrauen, solche Versprechen auch langfristig einzuhalten."
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Geschwindigkeit und Vernetzung torpedieren Standestugenden
Wurden die Landtagswahlen in Deutschland unzulässig beeinflusst? Gut 90 Minuten vor Schließung der Wahllokale kursierten über den Mikroblog Twitter erste Prognosen zu den Landtagswahlen im Internet. Für die linksliberale Tageszeitung Frankfurter Rundschau gibt es keine Möglichkeit, die Daten von Wahltagsbefragungen unter Verschluss zu halten: "Ein einziger Wichtigtuer genügt, und schon ist die Nachricht in der Welt. Geschwindigkeit und Vernetzung, die großen Stärken eines Kanals wie Twitter, torpedieren hier auch althergebrachte (Standes-)Tugenden. Nicht einmal die mögliche Geldbuße von bis zu 50.000 Euro für den vorsätzlichen Bruch des Wahlgeheimnisses wirkt abschreckend. Darum dürfte auch ein Versuch ins Leere laufen, den Umgang mit den Exit Polls per Gesetz strenger zu reglementieren. 'Informationen wollen frei sein', hat der Autor Stewart Brand 1984 auf einer Hacker-Konferenz formuliert. Das stimmt, schließt aber keineswegs den Appell aus, mit Informationen verantwortungsvoll umzugehen. In aller Freiheit, versteht sich."
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