Bereichsmenü: Home
Home / Autorenindex
Bogár, László
Die Texte von "Bogár, László" als RSS-Feed abonnieren
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
László Bogár über den Menschen als Plage der Natur
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko führt die Zerstörungskraft menschlicher Existenz vor Augen, meint der Ökonom László Bogár in der rechtskonservativen Tageszeitung Magyar Hírlap: "Was wir hier als Umweltkrise beschreiben ist in Wirklichkeit eine tiefe moralische und geistige Krise der Menschheit. ... Die Erde ist ohne den Menschen Milliarden von Jahren gut ausgekommen, und dies wird auch nach seinem Verschwinden so sein. ... Eine Zeitlang wird sie sich freilich noch an uns erinnern. Laut einer unlängst veröffentlichten Studie wird es nach dem Aussterben der Menschheit rund 3.000 Jahre dauern, bis alle giftigen Chemierückstände aus der Natur verschwunden sind, mit denen wir sie ... 'beschenkt' haben. Die dauerhafteste Erinnerung an uns wird zweifelsohne der Atommüll sein, der noch Jahrmillionen strahlen wird. ... Wegen seiner Profitgier ist der Menschen unersättlich und zu allem imstande. ... Über die Ölpest im Golf von Mexiko wird in den Medien deshalb so detailliert berichtet, weil von ihr das mächtigste und reichste Land der Welt betroffen ist. ... Doch ist leider auch klar zu sehen, dass die gigantische Maschinerie, die über die Ölvorräte der Welt verfügt unvergleichbar stärker ist als jede Regierung."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Sicherheitspolitik / Krisen / Kriege, » Energie, » Unternehmen, » USA, » Global
Private Rente löst Demografieproblem nicht
Die private Rentenvorsorge sei eine riskante Lösung für die demografische Krise des Westens, schreibt die rechtskonservative Zeitung Magyar Hírlap. "Das System der privaten Rentenvorsorge bietet scheinbar einen Ausweg aus der Misere. Dieser Schein trügt aber insofern, als die privaten Rentenkassen die Einzahlungen der künftigen Rentner in die Aktien von transnationalen Unternehmen investieren, die in solchen Regionen der Welt Extraprofite erzielen, wo einerseits die Geburtenrate hoch ist, andererseits die Lohnkosten äußerst niedrig sind. ... Das Problem dabei ist, dass man bei diesem Pyramidenspiel auch verlieren kann, weil jene Weltregionen immer entschiedener gegen diese eigentümliche 'Arbeitsteilung' aufbegehren. Im vergangenen Jahr sind auf globaler Ebene ... rund ein Drittel der Ersparnisse in den privaten Rentenkassen 'verschwunden'. Der Verlust entspricht etwa fünf Billionen US-Dollar. ... Sofern es dauerhaft viele Rentner und wenige Aktive geben wird (weil immer weniger Kinder auf die Welt kommen), droht auch bei der privaten Rentenvorsorge ein Kollaps."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Ungarn, » Global