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Boronkay, Tamás


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Világgazdaság - Ungarn | 09.11.2010

Ungarn bietet Rente mit 58

Während in Frankreich Millionen Menschen gegen die Anhebung des Rentenantrittsalters auf 62 Jahre demonstrieren, plant die rechtskonservative Regierung in Ungarn, Frauen schon mit 58 den Ruhestand zu ermöglichen. Für die Wirtschaftszeitung Világgazdaság ist das rational nicht nachvollziehbar: "Die betroffenen Frauen erfüllt das Versprechen der Regierung Viktor Orbáns natürlich mit Freude. ... Es steht freilich auf einem anderen Blatt, dass populäre Schritte nicht zwangsweise rational sind. Inzwischen ist es ein Gemeinplatz, dass die Zahl der alten Menschen europaweit zunimmt, zugleich stehen die Rentenkassen auf tönernen Füßen. Aus diesem Grund steht nahezu überall die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf der Tagesordnung der Regierungen, in einigen Ländern nähert sich dieses sogar schon der 70-Jahre-Marke an. ... In Ungarn kommt nun hinzu, dass durch die von der Regierung gewährte Frührente für Frauen die Zahl der Steuer- und Abgabenzahler weiter sinkt. Das ist insofern bedenklich, als im europäischen Vergleich die Zahl der ungarischen Steuerzahler zu den niedrigsten gehört."

Világgazdaság - Ungarn | 19.02.2009

Hilfen für Autoindustrie lohnen sich nicht

Die Wirtschaftszeitung Világgazdaság meint, dass es sich nicht lohne, Autoherstellern mit Finanzspritzen zu helfen. "Die Sanierung des Bankensektors ist noch nicht beendet, da werden schon riesige Geldsummen in die Autoindustrie gepumpt. Der Grund hierfür liegt einerseits in der Kreditknappheit auf den Märkten, andererseits in der Zukunftsangst der Bevölkerungen. ... Lohnt es sich aber, den Autoherstellern gigantische Finanzspritzen zu geben? Wenn dabei als Ergebnis eine Autoindustrie herauskommt, die billige, komfortable und aus der Steckdose betriebene Autos produziert, dann ja. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass die Überproduktion und die alten Strukturen erhalten bleiben. Es lohnt sich also nicht."

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