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Brost, Marc
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Altes Europa braucht junge Ideen
Das jetzige Europa folgt einer Idee alter Männer, analysiert die liberale Wochenzeitung Die Zeit und fordert eine zeitgemäße Begründung für das Gemeinschaftsprojekt von den jungen Menschen: "Dieser Kontinent mit seinen unterschiedlichen Traditionen und Sprachen mag ein furchtbar kompliziertes Gebilde sein. Aber furchtbarer ist die Sprachlosigkeit seiner Politiker - und zwar die der jüngeren. Denn heute ist das gemeinsame Europa ein Entwurf alter Männer. Helmut Schmidt, Jacques Delors oder Wolfgang Schäuble haben Krieg und Nachkriegszeit erlebt; der Zusammenschluss verfeindeter Länder ist ihr Friedensprojekt. Für alle Generationen danach aber klingt das banal, weil der Frieden längst selbstverständlich ist. Doch eine andere Begründung für die politische Union hat man nie gefunden. Und deswegen liegt die Lösung der europäischen Krise jetzt nicht bei den Alten. Es braucht die Kraft - und die Sprache - einer neuen Politikergeneration in Europa. Womöglich ist das die größte Herausforderung."
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Marc Brost und Uwe Jean Heuser über die Steuerflucht der Reichen
Die Geldelite ziehe sich aus der Gesellschaft zurück und lebe in einer Art Paralleluniversum, schreiben Marc Brost und Uwe Jean Heuser. Für die Reichen seien hohe Steuern ein "räuberischer Eingriff des Staates". "Es geht um mehr als nur um ein paar Steuerkriminelle, die jetzt auffliegen. Etwas ist kaputtgegangen in diesem Land... Da lösen sich nicht bloß ein paar Handvoll Manager von der Gesellschaft. Der Steuerskandal betrifft Familienunternehmer und andere Vermögende. Auch ihre Villen wurden größer, auch der Startvorteil ihrer Kinder in der Gesellschaft wuchs und ist inzwischen so groß wie selten zuvor. Klein ist nur ihr Wille sich einzuordnen. Und den Staat zu finanzieren. Der deutsche Klassenkampf ist ein Klassenkampf von oben."
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