Bereichsmenü: Home
Home / Autorenindex
Büschemann, Karl-Heinz
Die Texte von "Büschemann, Karl-Heinz" als RSS-Feed abonnieren
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Karl-Heinz Büschemann über die autoritären Züge der Atomkraft
Italien, Deutschland und die Schweiz haben sich von der Atomkraft abgewendet, in anderen westlichen Ländern wird der Ausstieg diskutiert und der Bau neuer AKW verzögert. In Demokratien und Marktwirtschaften hat die Kernkraft keine Zukunft, schlussfolgert der Kolumnist Karl-Heinz Büschemann in der linksliberalen Süddeutschen Zeitung: "Auffällig ist, dass vor allem in Ländern gebaut wird, die Diktaturen sind oder nur Scheindemokratien. China, der größte Energieverbraucher der Zukunft, arbeitet gerade an 27 Meilern, in Russland sind es elf neue Kernkraftwerke. In diesen Ländern ist die Energiewirtschaft klare Staatsaufgabe. Widerstand der Menschen ist unwahrscheinlich. ... In Großbritannien, wo Premierminister Tony Blair schon 2006 reihenweise neue Atommeiler versprach, gibt es bis heute kein neues Projekt. In den USA, wo das letzte Kernkraftwerk 1973 in Betrieb ging, verlangte schon Präsident George W. Bush 2001 den Ausbau der Nuklearenergie. Doch nur an einem einzigen AKW wird inzwischen gebaut. ... Billige und saubere Atomkraft war nach dem Zweiten Weltkrieg ein Traum der Menschheit. Er hat sich nicht erfüllt."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Energie, » Wirtschaftspolitik, » Global
Ölindustrie treibt Benzinpreise hoch
Der Benzinpreis in Deutschland ist in den vergangenen Tagen auf über 1,50 Euro pro Liter geklettert. Während die Ölkonzerne die Libyen-Krise dafür verantwortlich machen, ist tatsächlich das Oligopol der Mineralölunternehmen daran Schuld, kritisiert die linksliberale Süddeutsche Zeitung: "Die Rohölmengen, die Gaddafis zerbröselndes Regime nicht mehr liefern kann, sind viel zu gering. In Deutschland lag der Spritpreis zuletzt 2008 auf dem heutigen Niveau. Aber damals kostete ein Barrel Öl etwa 150 Dollar; heute sind es weniger als 110 Dollar. ... Aber es gibt eine weltweite Kumpanei von Regierungen und Ölindustrie. In einigen Ländern ist die Branche ganz im Staatsbesitz. Andere Nationen, darunter Deutschland, nutzen das Benzin als sprudelnde Quelle für Steuereinnahmen und verdienen mit, wenn der Literpreis steigt. In Amerika war im vergangenen Jahr zu besichtigen, wie fatal Ölindustrie und Politik zusammenhängen. Die mächtigen Vereinigten Staaten haben es kaum geschafft, dem BP-Konzern wegen der Verpestung des Golfs von Mexiko die Stirn zu zeigen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Energie, » Unternehmen, » Verbraucher, » Politik, » Deutschland, » Global, » Naher und Mittlerer Osten
Keine Angst vor chinesischen Investoren
Karl-Heinz Büschemann plädiert dafür, chinesische Investoren nach Deutschland zu lassen. "Nirgendwo sonst im Ausland bauen deutsche Konzerne so viele Fabriken, auf keinem Markt ruhen so große Hoffnungen. Wer die Chinesen aber als Kunden schätzt, darf sie als Investoren nicht ablehnen. Dazu gibt es auch keinen Grund. Die Wirtschaftsmacht China hat sich in den zurückliegenden Jahren geradezu als stabilisierender Faktor der Weltwirtschaft erwiesen. China finanziert mit seinen riesigen Devisenreserven die Überfluss- und Schuldenwirtschaft der USA. Es sorgt so dafür, dass die angespannten Weltfinanzmärkte nicht völlig abschmieren, und es hat daran ein großes Eigeninteresse. Wenn der Dollar als Weltleitwährung kollabiert, verliert die Volksrepublik einen großen Teil ihres in Devisen angelegten Staatsvermögens.Vor diesem Hintergrund wirkt der Generalverdacht, die Chinesen hätten bei ihren Investitionen im Ausland undurchsichtige und politische Motive, sehr naiv."
» zur Homepage (externer Link, Süddeutsche Zeitung)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Unternehmen, » Finanzmärkte, » Deutschland, » China