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Bufacchi, Isabella
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Alle Hoffnung ruht auf dem ESM
Die Finanzminister der Euro-Staaten haben sich am späten Montagabend in Brüssel auf den Vertrag für den dauerhaften Rettungsmechanismus ESM geeinigt. Der Hilfsfonds soll bereits im Juli dieses Jahres den befristeten Rettungsfonds EFSF ablösen und 500 Miliarden Euro für verschuldete Euro-Länder bereitstellen. Der ESM ist ein entscheidender Schritt aus der Krise, urteilt die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Die EFSF hat einen Grundfehler, der nur von dem neuen ESM korrigiert werden kann. Die Kredite, die klammen Ländern zur Verfügung gestellt werden, gehen zu Lasten der Staatshaushalte der einzelnen Länder. ... Die Verteilung erfolgt gemäß der gewährleisteten Kreditgarantien. Der ESM ist hingen eine Finanzinstitution mit Kapital, das von den einzelnen Staaten der Euro-Zone eingezahlt wird. Zudem sieht das Statut vor, dass der ESM die Anleihen des Fonds selbst garantieren kann. Diese Formel könnte die klammen Länder vom Gewicht der bereits begebenen EFSF-Bonds erlösen."
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Rating-Agentur straft Italien ab
Die Rating-Agentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditwürdigkeit Italiens am Montagabend um eine Note herabgestuft. Die geringe Glaubwürdigkeit der Regierung ist Schuld daran, meint die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore, denn sie macht das Land zum Wackelkandidaten: "Die Herabstufung wird das Risiko für einen möglichen Bankrott Italiens erhöhen. Denn die Gründe für die Bonitätssenkung beinhalten ein strenges Urteil über den Verfall des wirtschaftlichen und politischen Lebens des Landes. Sie sind aber zwei unerlässliche Stützen für die Kreditwürdigkeit eines Staats und seine Fähigkeit, Schulden zu begleichen. Eben diese Stützen sind Italien abhanden gekommen. S&P hat Italien herabgestuft, weil sein ohnehin schwaches Wachstum noch schwächer geworden ist und die Aussichten auf Aufschwung sich verschlechtert haben. Hintergrund ist eine regierungsunfähige Regierung und eine politischen Klasse, die nicht in der Lage ist, sich den die Herausforderungen der Globalisierung zu stellen."
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Rettungsfonds ist Todesstoß für klamme Länder
Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands und Portugals erneut gesenkt. Das griechische Rating wurde auf BB- herabgestuft, das portugiesische auf BBB-. An der Verschlechterung, die Portugal nur mehr einen Rang über Ramsch-Niveau platziert, ist der neue EU-Krisenmechanismus alles andere als unschuldig, kommentiert die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Der Markt hatte damit gerechnet, dass das Henkerbeil der Ratingagentur Standard & Poor's wenige Tage nach der historischen Wende im Europäischen Rat über die Zukunft der Euroländer auf das Haupt Griechenlands und Portugals niedergehen würde. Die Befürchtungen einer weiteren Rezessionswelle für klamme EU-Staaten haben sich gestern bewahrheitet. ... Der neue Rettungsmechanismus ESM erhöht die Wahrscheinlichkeit des Bankrotts der hilfsbedürftigen Staaten."
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