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Cavalera, Fabio
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Debatte über EU-Austritt belastet Cameron
Das britische Parlament hat am Montagabend den Antrag auf ein landesweites Referendum über einen Austritt aus der EU abgelehnt. Von den 111 Stimmen für das Referendum kamen rund 80 von den regierenden Tories. Damit steht trotz des Siegs der Pro-Europäer die Führungsrolle von Premier David Cameron auf dem Spiel, meint die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: "Das Ergebnis ist nur scheinbar positiv. Der Versuch, Cameron parlamentarisch in den Rücken zu fallen, verdeutlicht die internen Spannungen wegen der Strategie des Premiers und der von einem Großteil der Konservativen schwer verdauten Koalition mit den Liberaldemokraten. Die Ablehnung des Antrags war absehbar, doch bleibt die politische Bedeutung der Aktion und ihre Botschaft: Hinter dem Rücken von David Cameron rumort es, die Zahl der Unzufriedenen wächst und sie können auf heimliche Verbündete aus den Reihen der Regierung zählen. Europa ist ein Vorwand für eine interne Abstimmung unter den Konservativen im Parlament über die Führungsrolle von Cameron."
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Drohendes Observer-Ende zeigt Unsicherheit der Branche
Die älteste britische Sonntagszeitung, der 1791 in London gegründete Observer, ist von der Einstellung bedroht. Das kommentiert die italienische Tageszeitung Corriere della Sera: "Wie auch immer die Sache am Ende ausgeht ... : Es geht um ein wichtiges Stück Qualitätsjournalismus, das verschwindet und so die Unsicherheit einer ganzen Branche zeigt. ... Der Observer ist eine der 'Institutionen' des britischen Sonntags. Er war die erste Zeitung, die 1791 der 'vorurteilslosen und nicht von Parteien beeinflussten' Berichterstattung geweiht wurde. Sein Begründer W.S. Bourne schrieb damals: 'Unser einziger Herr ist die Unabhängigkeit'. Ein Mandat ... , das über 200 Jahre verteidigt worden ist. … Heute wird der Observer von der gemäßigten Linken gelesen. ... Aber er ist bei allen angesehen, und alle sind von seinem Mut beeindruckt, gemäß dem Motto 'Wir gehören keiner Partei an', an allen Fronten zu kämpfen. Er hat die politischen Stürme überstanden. Er hat sie 218 Jahre lang aufgezeigt und erklärt, aber in Krisenzeiten ist das Überleben sehr schwer geworden."
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Unbequeme Fragen
In Peking stellen chinesische Journalisten die "offizielle Wahrheit" der Partei in Frage, berichtet die Tageszeitung Corriere della Sera: "Auf der Pressekonferenz im Staatsrat stellten zwei Journalisten der Tageszeitungen China Daily und Sichuan Daily unbequeme Fragen. Die erste: Warum Häuser, Krankenhäuser, Schulen, nicht aber Regierungspaläste zusammengestürzt sind. … Zweite Frage: Es zirkuliert das Gerücht, dass die Erdbebenzentrale der Provinz die Katastrophe vorausgesehen, aber keinen Alarm geschlagen hätte, um das euphorische Klima der Olympischen Spiele nicht zu stören. ... Was ist die Wahrheit? Neue Informationskanäle müssen geöffnet werden."
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