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Tschernev, Russi


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Standart - Bulgarien | 25.09.2009

Schwarze Kassen im Sport sind Folge staatlicher Untätigkeit

Die bulgarischen Steuerbehörden haben Ermittlungen gegen Fußballclub-Besitzer und Fußballspieler wegen der Verwendung schwarzer Kassen aufgenommen. Die Tageszeitung Standart kommentiert: "Vor Gericht kommen wahrscheinlich Fußballclub-Besitzer, die Geld unklarer Herkunft in den schwarzen Kassen der Teams anhäuften, sowie Fußballspieler, die von dem Geschäft profitierten. ... Unklar ist allerdings, ob die Machthaber, denen die Clubs Versicherungen und Steuern schulden, die Betrogenen sind, oder ob sie selbst die großen Schuldner des Sports sind? Sieben Regierungen und vier Volksversammlungen haben es nicht geschafft, für Nachwuchs und Profis im Sport ein sinnvolles und funktionierendes Gesetz auszuarbeiten. Die Politiker versprachen Präferenzen für die Clubs, Steuererleichterungen für die Sponsoren und Talent-Förderung, ohne dass etwas geschehen ist."

Standart - Bulgarien | 06.08.2008

Asiatische Rettung für Bulgarien

Die bulgarische Landwirtschaft leidet unter Personalmangel. Der einzige Ausweg ist der Import von Arbeitskräften aus Asien, findet die Tageszeitung Standart: "Eine taugliche Arbeitskraft in Bulgarien zu finden, wird zu einem immer schwierigeren Unterfangen. Auf dem Arbeitsmarkt hat die Nachfrage schon längst das Angebot überholt. Besonders schwierig ist das Problem auf dem Lande: Die Bauern kommen lieber mit der Ernte von zwei- bis dreitausend Quadratmetern Feld und den Produkten von zwei Kühen aus als Arbeitnehmer zu werden. Investoren in der Landwirtschaft und anderen Bereichen können sich schon längst keine Wahl beim Personal gönnen. ... Es ist bekannt, dass die Feldarbeit nicht attraktiv ist und die Löhne unter 500 bis 600 Euro liegen. Dennoch muss man das normale Wettbewerbsumfeld schaffen. Deshalb sollten die Leute der Branche einen Ausweg aus der Situation nur auf dem asiatischen Markt suchen, so wie viele anderen Länder es bis jetzt gemacht haben."

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