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Coughlin, Con


In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Daily Telegraph - Großbritannien | 24.03.2010

Israels Geheimdienst brüskiert Großbritannien

Die britische Regierung hat einen israelischen Diplomaten des Landes verwiesen, weil sie glaubt, dass der israelische Geheimdienst Mossad bei einem Attentat in Dubai gefälschte Pässe britischer Staatsangehöriger verwendet habe. Israel hat den Beziehungen zwischen beiden Ländern schwer geschadet, findet die Tageszeitung The Daily Telegraph: "Viele Israelis glauben, dass Meir Dagan, der Kopf von Israels Auslandsgeheimdienst Mossad, ein bisschen größenwahnsinnig ist und seine Killerkommandos einsetzt, ohne die wahrscheinlichen Konsequenzen der Aktionen ernsthaft zu bedenken. ... Hoffentlich sieht Israel seine Fehler ein und tut sein Bestes, um die Beziehung zu Großbritannien - einem historischen Verbündeten des jüdischen Staates - zu reparieren. Es könnte damit beginnen, indem es den Leiter des Mossad absetzt und Herrn Dagan durch jemanden ersetzt, der bereit ist, mit Israels westlichen Verbündeten zu kooperieren, statt sie zu vergraulen."

The Daily Telegraph - Großbritannien | 18.04.2008

Brown auf USA-Reise

"Brown ist weit davon entfernt, die Herzen der Amerikaner zu gewinnen", kommentiert Con Coughlin die Reise des britischen Premierministers Gordon Brown in die USA. "Unter Tony Blair war Großbritannien der wichtigste Verbündete im Kampf gegen den Terrorismus mit kriegerischen Mitteln... Brown scheint diese klaren und prägnanten Führungsqualitäten, die nötig sind, um erfolgreich zu sein, nicht zu besitzen. Kein Wunder, dass Brown einige kritische Bemerkungen der amerikanischen Medien einstecken musste... Die New York Times ging gestern sogar so weit, Browns Rückzugspolitik in Basra als Gefährdung der britischen Position als Amerikas engster Nachkriegsverbündeter zu bezeichnen... Blair hat sowohl in die transatlantische Allianz wie auch im Irak viel investiert. Es wäre höchst bedauerlich, wenn das britische Militär-Engagement in einem so jämmerlichen Zustand bliebe, solange er Premierminister ist."

The Daily Telegraph - Großbritannien | 04.04.2008

Die Nato wird größer

"Die Taliban werden sich schon die Hände reiben. Die nächsten ernsthaften Kämpfe in Afghanistan stehen unmittelbar bevor und unter den westlichen Ländern deutet sich keine Lösung für die tiefe Spaltung an, die alle Versuche des Wiederaufbaus des Landes stark behindert hat", schreibt Con Coughlin. "George Bush hatte seine überzeugenden Argumente für eine Erweiterung der Allianz in Süd- und Osteuropa kaum genannt, da hatten sich bereits die anderen Mitgliedsstaaten zusammengerottet, um seine Bestrebungen zu vereiteln. Die amerikanische Position ist ganz einfach. Die Nato hat den Kalten Krieg gewonnen und deshalb sollte sich die Nato an ihrer Kriegsbeute erfreuen... Die Bedenken der Deutschen, Franzosen und Griechen angesichts einer Nato-Erweiterung würden an Stärke gewinnen, wenn sie ihr Gewicht dort in die Waagschale werfen würden, wo es wirklich zählt: bei dem Versuch, die Taliban zu besiegen... Die Nato hat den Kalten Krieg gewonnen, aber wenn es in diesem Tempo weitergeht, wird es noch lange dauern, bis sie einen Sieg in Afghanistan verkünden kann."

The Daily Telegraph - Großbritannien | 28.03.2008

Eine neue Sicherheitspolitik für Europa?

Con Coughlin reagiert skeptisch auf Nicolas Sarkozys Versprechen, 1000 weitere Soldaten nach Afghanistan zu entsenden. "Seit Charles de Gaulle 1966 den Austritt Frankreichs aus der Nato beschloss, war es immer die französische Position, alle Militäreinsätze im Ausland unter französisches Kommando zu stellen... Wenn es Sarkozy ernst ist, das französische Engagement in Afghanistan zu verstärken, dann wird er die Bedingungen dafür diktieren wollen... Plötzlich wirkt Sarkozys großspurige Geste gar nicht mehr so großartig. Die Nato sucht zwar verzweifelt Einsatztruppen, aber nicht um jeden Preis. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass sich die französischen Truppen an Kampfhandlungen beteiligen würden, selbst wenn die Stationierung in die Tat umgesetzt wird. Im Moment befinden sich die 1500 in Afghanistan stationierten französischen Soldaten abseits der Kampfgebiete. Die undankbare Aufgabe, die Taliban zu unterwerfen, ist den britischen, amerikanischen, kanadischen, niederländischen und dänischen Truppen vorbehalten."

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