Navigation

 

Home / Autorenindex


Csáki, György


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Kritika - Ungarn | 21.04.2009

György Csáki über eine neue Weltwirtschaftsordnung

In der intellektuellen Monatszeitschrift Kritika macht sich der Ökonom György Csáki über die krisenbedingten Veränderungen der globalen Wirtschaftsordnung Gedanken: "In der Welt ist die Dreifaltigkeit von Privatisierung, Deregulierung und Liberalisierung gescheitert: jene vom ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan (Reaganomics) und der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher (Thatcherismus) vertretene Wirtschaftshaltung, wonach niedrige Steuern, unregulierte Märkte und minimale staatliche Eingriffe dauerhaft zu einem volkswirtschaftlichen Optimum führen. ... Vor dem Hintergrund der heutigen Weltwirtschaftskrise ist es offenkundig, dass die Rolle der Regierungen wieder massiv wächst. Der wirtschaftliche Imperativ verschiebt sich von den Dogmen 'Privatisierung, Deregulierung und freier Markt' hin zu mehr Regulierung und staatlichem Eigentum. Jedem Bürger ist heute bewusst, dass die Krise 'von der Regierung bewältigt wird'. Obwohl es noch zu früh ist, den US-amerikanischen Kapitalismus zu begraben, kann in Hinblick auf die USA bereits von der Rückkehr des 'big government' gesprochen werden. ... Und auch in Europa hat die Rolle des Staates bei der Gestaltung der Wirtschaft neue Dimensionen erreicht. Die Krise hat in Sachen Wirtschaftsordnung alles auf den Kopf gestellt."

Népszabadság - Ungarn | 05.01.2009

György Csáki über die Weltwirtschaft im Wandel

In der linksliberalen Zeitung Népszabadság reflektiert der Ökonom György Csáki über das Ende der wirtschaftlichen Hegemonie des Westens als Folge der Weltfinanzkrise. "Die Konsequenzen der Finanzkrise, die das gesamte US-amerikanische Finanzsystem erschüttert hat und große Investmentbanken wie Kartenhäuser zusammenfallen ließ, sind weit verzweigt. Nach Schätzungen sind nicht weniger als 7.000 Milliarden Dollar (!) aus dem US-amerikanischen und internationalen Bankensystem sowie den Börsen 'verschwunden'. ... Die Krise ist auch im Begriff, die internationalen wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse umzukrempeln. Die Periode nach dem Zweiten Weltkrieg war grundlegend von der wirtschaftlichen (und politischen) Vormachtstellung der USA geprägt. Damit ist es nun endgültig vorbei. ... Die neuen Protagonisten der Weltwirtschaft sind die so genannten BRIC-Staaten, sprich Brasilien, Russland, Indien und China. ... Die BRIC-Staaten sind von der Krise bislang nicht erschüttert worden. Ganz im Gegenteil: In Anbetracht ihrer riesigen Devisenreserven erfreuen sie sich dieser Tage großer Popularität. Der Grund: Angesichts der gegenwärtigen globalen Liquiditätsengpässe können sie den krisengeschüttelten und klammen Banken mit Finanzspritzen aus der Patsche helfen."

» Autorenindex


Weitere Inhalte