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Cuartango, Pedro Garcia


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


El Mundo - Spanien | 14.03.2012

Pedro Cuartango über die gespaltene Gesellschaft Spaniens

Die spanische Gesellschaft ist in zwei Teile gespalten, was sich in allen Lebensbereichen zeigt, klagt der stellvertretende Chefredakteur der konservativen Tageszeitung El Mundo: "Das Spanien der Sozialisten und das der Volkspartei. Das von [Oppositionsführer] Rubalcaba und das von [Premier] Rajoy. Rot oder blau. Republikanisch oder Nationalistisch. Antiklerikal oder klerikal. Das katholische und das atheistische. Die Zur-Messe-Geher und die Priester-Hasser. Die Königstreuen und die Monarchiegegner. Das der rechten und der linken Presse. Das Spanien von [Alt-Franco-Anhänger Manuel] Fraga und das von [dem Altkommunisten Santiago] Carrillo. Das von [Real-Madrid-Stürmer] Ronaldo und das von [Barça-Star] Messi. ... Die Befürworter und die Gegner der Arbeitsmarktreform. Die einen gehen auf die Straße, die anderen bleiben zu Hause. Das Spanien der Regierung und das der Gewerkschaften. Die Sparer und die Mehrausgeber. Diejenigen, die Merkel lieben, und die, die sie hassen. ... Die Frühaufsteher und die Nachtschwärmer. Diejenigen, die Uniformen tragen, und die, die ihre Hemden nicht bügeln. Diejenigen, die aus Garzón einen Mythos machen, und diejenigen, die ihn für einen Idioten halten. ... Uns schmerzt es, dieses ewig geteilte Spanien zu sehen."

El Mundo - Spanien | 08.01.2008

Folter bei Eta-Verdächtigem?

Eine Untersuchungskommission soll klären, ob Igor Portu, mutmaßliches Mitglied der Separatistenorganisation Eta, am Wochenende nach seiner Verhaftung misshandelt wurde. Ärzte hatten gebrochene Rippen und Lungenverletzungen festgestellt. "Es gibt ernsthafte Anzeichen für Folter, auch wenn die Guardia Civil behauptet, dass sich der Mann bei einem Fluchtversuch verletzt hat", erklärt Pedro G. Cuartango. "Wir dachten, dass solche Praktiken in Spanien längst abgeschafft sind, aber angesichts dieser Affäre kommen Zweifel auf. Es muss eine echte Untersuchung dieser Situation geben. Folter ist absolut inakzeptabel und kann - egal unter welchen Umständen - nicht toleriert werden. Es gibt keinen Grund, der Schmerz oder Demütigungen rechtfertigen könnte, nicht einmal bei den schlimmsten Kriminellen."

El Mundo - Spanien | 01.12.2007

Bernard-Henri Lévy hält Europa für ein Gegengift

Pedro Garcia Cuartango hat den französischen Philosoph Bernard-Henri Lévy gemeinsam mit dessen spanischem Kollegen Fernando Savater interviewt. Lévy sagt darin über Europa: "Der Unterschied zwischen Frankreich und Spanien besteht darin, dass die beiden Staaten unterschiedlich aufgebaut sind. In Frankreich gibt es den Jakobinismus... Das ist die Pest, die Tragödie der französischen Politik. Europa ist das Gegengift für den Jakobinismus. Und in Spanien ist Europa das richtige Gegengift gegen den Terrorismus, den Fundamentalismus, die Multinationalen, die Eta und die Gewalt. Allerdings nicht das faule Europa, das wir heute kennen, nicht dieses Europa, das immer nur 'warum nicht' sagt, dieses Europa des Markts oder des Euro. Ich denke vielmehr an ein Europa der Völker, an ein Europa der Rechtstaatlichkeit, des Antiterrorismus, der Aufklärung. An ein engagiertes Europa, das wir in den 1950er Jahre erlebt haben, das aber derzeit im Sterben liegt."

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