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Czuchnowski, Wojciech
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Zweifelhafter Fahndungserfolg in Polen
Die polnische Staatsanwaltschaft hat am Dienstag auf einer Pressekonferenz die Vereitelung eines geplanten Attentats als Erfolg präsentiert. Der Sicherheitsdienst (ABW) schleuste V-Leute in die terroristische Gruppe um den Chemiker Brunon K. - den mutmaßlichen Drahtzieher - ein. Die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza bleibt skeptisch: "Brunon K. stand demnach bereits seit Monaten unter Beobachtung und hatte eigentlich keine Chance, sein Attentat auszuführen. ... War denn die Pressekonferenz überhaupt nötig, wenn es doch gar keine Bedrohung gegeben hat? Eine Antwort darauf zu geben, ist nicht leicht. Der Staatsanwalt Artur Wrona, der die Aufsicht über die Ermittlungen führt, spricht von einem Erfolg, weil es gelungen sei, den Terroristen bereits vor dem Anschlag zu schnappen und nicht erst danach. Das stimmt schon. ... Allerdings sind vor allem Einzelheiten der Aktion wichtig: Man weiß nicht, wie weit denn die 'verdeckten Ermittler' gegangen sind, die mit Brunon K, eine 'geheime Organisation' gegründet haben. Haben sie ihn vielleicht sogar zu dem Anschlag ermutigt? ... Das wird wohl erst das Gericht klären, vor dem Brunon K. bald stehen wird."
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Kaczyński rennt gegen Regierung an
Der polnische Oppositionsführer Jarosław Kaczyński hat die Regierung zum Rücktritt aufgefordert, weil sie zu wenig für die Aufklärung der Flugzeugkatastrophe bei Smolensk getan habe, bei der sein Bruder Lech verunglückt ist. Unerträglich findet das die linksliberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza: "Durchsichtig und ganz klar sind die Absichten des Vorsitzenden der [Oppositionspartei] PiS, der sofort nach den Präsidentschaftswahlen zum Kampf um die 'Wahrheit von Smolensk' aufgerufen hat. ... Mit den Aussagen von gestern hat Kaczyński bestätigt, dass alle Tricks erlaubt sind wie Anspielungen … und die absurde Aufforderung, dass man nach der Katastrophe, bei der der Staatspräsident und hohe Beamten gestorben sind, diejenigen abberufen sollten, die zurückgeblieben sind."
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