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Czulda, Robert
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
In Syrien kein Frieden in Sicht
Die Niederschlagung der Proteste gegen das syrische Regime haben nach Uno-Angaben inzwischen mehr als 3.500 Opfer gefordert, obwohl die Arabische Liga mit Syriens Präsident Baschar al-Assad einen Vertrag ausgehandelt hatte, der einen Rückzug der Regierungssoldaten vorsah. Die Chancen auf Frieden stehen schlecht, urteilt das Nachrichtenportal Wprost Online: "Eine schnelle Stabilisierung der Lage in Syrien und ein Ende der Krise ist vorerst nicht in Sicht. Die jüngste Intervention der Nato in Libyen schließt eine ähnliche Aktion in Syrien fast aus. Denn das Bündnis hat weder den Willen noch das Geld, um ein weiteres Land zu bombardieren. Weitere Wirtschaftssanktionen dürften kaum eine Lösung sein. Deswegen bleibt nur die internationale Gemeinschaft und vor allem die Arabische Liga übrig. Vielleicht wird Assad einen weiteren Vertrag, den die Arabische Liga aushandelt, ja doch akzeptieren."
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Schwierige Lage verhindert Intervention
Ein Militärschlag in Syrien birgt dem Nachrichtenmagazin Wprost zufolge zu viele Risiken: "Der Zyniker würde sagen, dass es keine Intervention gibt und geben wird, weil Syrien kein Öl hat und arm ist. Diese Erklärung ist aber banal, vereinfachend und trifft nicht zu. In Wahrheit ist die Lage im Nahen Osten derzeit ungewöhnlich schwierig und der Westen überfordert. Man kann bei der Regierung von Barack Obama zwar nie eine idealistische Motivation ausschließen. Doch müssen selbst die Idealisten dem Pfad der Realisten folgen und sich ihrer eigenen Grenzen bewusst sein. Eine militärische Intervention würde dazu führen, dass die Beziehungen des Westens zum Iran definitiv einfrieren, die sowieso nicht die besten sind. Außerdem würde das die Sicherheit der Verbündeten Israel, Jordanien und Libanon gefährden."
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Russisch-ukrainische Beziehungen genesen
Russland will in den kommenden zehn Jahren seine Schwarzmeerflotte, die in der Ukraine stationiert ist, um 18 Schiffe aufstocken. Das hat die russische Agentur Interfax am Montag berichtet. Das zeigt, wie sehr sich die Atmosphäre zwischen Russland und der Ukraine verbessert hat, analysiert die Onlineausgabe des Nachrichtenmagazins Wprost: "Die ukrainische Zustimmung für den Ausbau und die Modernisierung der russischen Schwarzmeer-Flotte kann man als ein weiteres Zeichen für verbesserte Beziehungen auf der Achse Kiew-Moskau interpretieren. ... Nach der Orangen Revolution waren die bilateralen Beziehungen zu Moskau abgekühlt, womit viele in Polen die Hoffnung verbanden, dass die geopolitische Lage Russlands schwächer werde. Man rechnete damit, dass eine eventuelle Einbindung der Ukraine in die Nato oder selbst eine Annäherung von Kiew an das Militärbündnis letztlich Russland an den östlichen Rand abdrängt. Das ist aber überhaupt nicht eingetreten. Die Orange Revolution wurde von ihrer Führern - Julia Timoschenko und Viktor Juschtschenko - total kompromittiert."
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Russland mit USA gegen Iran
Russland verzichtet auf die Lieferung von Luftabwehr-Raketen an den Iran. Wie Staatschef Dmitrij Medwedjew am Mittwoch mitteilte, unterstützt er die Sanktionen, die die Uno gegen den Iran wegen seines umstrittenen Atomprogramms verhängt hat. Eigentlich reagiert Russland aber nur auf den Druck der USA, analysiert die Onlineausgabe des Nachrichtenmagazins Wprost: "Der offizielle Grund, warum auf den kontroversen Verkauf der S-300 verzichtet wird, ist die Tatsache, dass über den Iran internationale Sanktionen verhängt worden sind. Es gibt jedoch noch einen zweiten - viel wichtigeren - Grund, über den man nicht öffentlich spricht: Der Verzicht auf die Lieferung ist nämlich eine freundschaftliche Geste in Richtung Washington. Die bisherige Unterstützung des Iran war nichts anderes als ein taktisches Spiel der Achse Moskau-Washington. ... Wenn Russland die Waffen tatsächlich in den Iran hätte liefern wollen, dann hätte es das schon längst getan."
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