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Del Corona, Marco


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Corriere della Sera - Italien | 19.10.2010

Wirtschaft wichtiger als politische Reformen

Die Entscheidung der KP Chinas für Xi Jinping als Vizechef der Zentralen Militärkommission lässt die Hoffnung auf politische Reformen schwinden, meint die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: "Denn über Xi Jinping steht natürlich die Partei. Sie hat gestern für sich die 'führende Rolle' beansprucht. ... Der neue Fünf-Jahres-Plan 2011 bis 2015 steht an, der zwar an Sowjet-Terminologie erinnert, doch völlig neue Herausforderungen enthält. Damit beabsichtigt Peking, sich 'relativ rasches und stabiles Wachstum' zu sichern, indem es wirtschaftliche Unausgewogenheiten mindert. Die Diskussionen über politische Reformen, die durch wiederholte Stellungnahmen von Premier Wen Jiabao und den Friedensnobelpreis für den Dissidenten Liu Xiaobo belebt worden waren, sind Schall und Rauch. ... Der Impuls zu Erneuerungen durch Xi Jinping wird der Rolle der Partei untergeordnet. Auch seiner berühmten Sängergattin, Peng Liyuan, wird nahegelegt, bescheidener aufzutreten, wie es sich für die Gemahlin einer Führungskraft ziemt."

Corriere della Sera - Italien | 24.10.2008

Eine Ohrfeige für China

Im Rahmen des Asien-Europa-Treffens (ASEM) zwischen den 27 EU-Ländern und 10 asiatischen Staaten in Peking sieht die Tageszeitung Corriere della Sera die Auszeichnung Hus als Herausforderung an den Gastgeber. "Auch die Menschenrechte waren auf der Tagesordnung vorgesehen ... aber alle hatten weggeschaut, als wollten sie den Notstand übergehen. Der Preis an Hu Jia hat das Programm durcheinander gebracht. [Er ist] eine Ohrfeige Europas an den Hausherrn China, insbesondere weil Peking vorbeugend seine Missbilligung für eine eventuelle Verleihung des Friedenspreises an den demokratischen Aktivisten geäußert hatte. ... [Der chinesische] Regierungssprecher Liu [Jianchao] beschwichtigt nun aber … Die globale Krise richtet die Agenda des ASEM auf den wirtschaftlichen Notstand, und China findet Gefallen daran, dass Europa es einbeziehen will. Die Gipfeltreffen wie das der [G]20 bei [US-Präsident George W.] Bush sind die Verhandlungstische, die China den Menschenrechtsfragen vorzieht."

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