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Dobbelaere, Bart


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


De Standaard - Belgien | 12.07.2010

Eigene Verfassung für Flamen

Eine eigene flämische Verfassung hat der Vorsitzende des flämischen Parlaments Jan Peumans am Sonntag gefordert, dem Nationalfeiertag der Flamen am 11. Juli. Eine berechtigte Forderung, meint die Tageszeitung De Standaard und vergleicht das Streben der Flamen nach mehr Autonomie mit dem der Katalanen in Spanien: "Flandern muss vielleicht weniger hart gegen Brüssel kämpfen als die Katalanen gegen Madrid, aber auch hierzulande geht es nicht von selbst. Wenn der politische Stillstand der vergangenen Jahre etwas gelehrt hat, dann doch wohl, dass die vorwiegend flämischen Seufzer nach mehr Befugnissen für die Teilstaaten nicht unumstritten sind, und dass hierfür lange argumentiert und gestritten werden muss. ... Die [flämische Verfassung] ist sicher ein legitimer Wunsch. Es ist gut, dass festgelegt wird, wofür Flandern steht. ... Dennoch muss man von so einer Verfassung keine Wunder für die Stärkung der flämischen Identität erwarten. Viel wichtiger ist, dass der Gesetzestext in Flandern auch umgesetzt wird."

De Standaard - Belgien | 14.01.2010

Brüsseler Autosalon auf grünem Weg

Mit glänzenden Ferraris und BMWs ist in Brüssel der internationale Autosalon eröffnet worden. Die Branche braucht in diesen Krisenzeiten ein Fest, meint die Tageszeitung De Standaard. Auf der anderen Seite stehe sie aber auch unter dem Druck des Klimawandels: "Natürlich ist das umweltfreundlichste Auto dasjenige, das man für eine Dauerkarte der Eisenbahn eintauscht. Aber noch viel natürlicher ist die Annahme, dass Autos nicht so schnell verschwinden werden und dass wir uns tatsächlich auf die Suche nach ökologischeren Wagen machen müssen. Wir scheinen auf dem grünen Weg zu sein. Ferraris, BMWs und andere werden ihre Attraktivität nicht sofort verlieren, aber der Trend ist, dass der Verbraucher kleinere und leichtere Wagen schätzt. Das ist aber auch nur der Fall, weil sie in Nutzung und Verbrauch billiger sind. Ökologisch gesehen ist es gut, dass der Autosalon nicht nur einfacher und kleiner wird, sondern auch die verkauften Wagen."

De Standaard - Belgien | 15.09.2009

Mama Kim gewinnt US Open

Die belgische Tennisspielerin Kim Clijsters hat die US Open gewonnen. Ein starkes Comeback, schreibt die Tageszeitung De Standaard. Doch international werde nicht das Tennisspiel von Clijsters kommentiert, sondern die Tatsache, dass sie als Mutter das Grand Slam Turnier gewann: "All diese Reflexionen über die Mutterschaft sind natürlich ein bisschen merkwürdig. Als ob Mutter werden irgendeine Krankheit wäre, nach der man nicht mehr richtig Sport treiben kann. Dabei gibt es genug Beispiele starker Mama-Sportlerinnen. So gewann Paula Radcliffe 2007 und 2008 den Marathon von New York, obwohl sie im Januar 2007 als 33-jährige Mama geworden war. ... Da ist außerdem einfach die Tatsache, dass Kim Clijsters eine glückliche Frau ist. Dafür gibt es einen psychologischen Ausdruck: Den Übertragungseffekt. Wenn es zu Hause gut läuft, funktioniert man im Allgemeinen auch besser bei seiner Arbeit. Ein stabiler Hintergrund hilft einem, weniger stabile Dinge zu bewältigen: Ein Tennismatch auf Spitzenniveau zum Beispiel."

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