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Drevenšek, Simona
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
South Stream hat auch Unterstützer in EU
Slowenien und Russland haben am Dienstag ein endgültiges Investitionsabkommen für den slowenischen Teil der South-Stream-Pipeline unterzeichnet. Im Dezember will das Unternehmen Gazprom mit dem Bau der Leitung beginnen, die Gas aus Russland nach Europa liefern soll. Die EU treibt gleichzeitig das Konkurrenzprojekt Nabucco voran. Die konservative Tageszeitung Večer kann die Vorbehalte Brüssels gegenüber South Stream nicht verstehen: "Brüssel sieht die South-Stream-Pipeline als verlängerten Arm Moskaus, das sein Monopol auf dem europäischen Erdgasmarkt beibehalten wolle. Deshalb favorisiert Brüssel das Nabucco-Projekt, bei dem Europa mit Gas aus Aserbaidschan beliefert würde. Damit, so Brüssel, hätte der Gasmarkt in Europa mehr Konkurrenz und wäre weniger von Russland abhängig. ... In Brüssel vergisst man dabei jedoch, dass Gazprom auch unter europäischen Energiekonzernen Verbündete hat. Die langjährigen russisch-italienischen Geschäftsverbindungen dürfen dabei nicht außer Acht gelassen werden. Nach Deutschland liegt Italien nämlich bei der Einfuhr von Erdgas aus Russland an zweiter Stelle."
» weiterführende Informationen (externer Link, slowenisch)
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Grüne Wirtschaft die einzige Hoffnung
Der Rio+20-Gipfel zur nachhaltigen Entwicklung ist eine Enttäuschung, bedauert die konservative Tageszeitung Večer und setzt auf die Green Economy als Modell der Zukunft: "Vor 20 Jahren haben in Rio noch Optimismus und Idealismus überwogen und es ging darum, wie man unseren Planeten retten kann. Diesmal ging vor allem ums Überleben und um den Profit. Die Delegationen haben sich zwar auf eine Erklärung geeinigt, in der es darum geht, was für eine Zukunft wir uns wünschen und diese soll auch bald unterzeichnet werden. Doch überzeugt haben sie uns damit nicht. Im Gegenteil: Nichtregierungsorganisationen und gesellschaftliche Initiativen warnen davor, dass der Text nur Einzelinteressen berücksichtigt und den Bezug zur Realität verloren hat und dass, sollte er in der jetzigen Form angenommen werden, eine grüne Zukunft nicht verwirklicht werden kann. ... Die einzige Hoffnung auf Veränderung bietet eine 'grüne' Wirtschaft. Doch wenn wir wollen, dass die neuen Geschäftsmöglichkeiten und der Wunsch nach Wirtschaftswachstum nicht eine neue Bedrohung für die Umwelt darstellen, muss man ein neues Wirtschaftssystem aufbauen. Nur so können wir uns auf einen nachhaltigen Weg machen."
» weiterführende Informationen (externer Link, slowenisch)
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