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Drevon, Emmanuel


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


La Tribune de Génève - Schweiz | 16.06.2008

UEFA greift das Bildrecht an

Die regionale Tageszeitung La Tribune de Génèva kritisiert die Zensurpraktiken der UEFA bei der Euro 2008: "In Österreich wie auch in der Schweiz lehnen sich die Direktoren der öffentlich-rechtlichen Sender gegen die Entscheidung der UEFA auf, die Übertragung bestimmter Bilder während der Spiele zu zensieren. Die Fernsehzuschauer bekamen etwa während des Spiels zwischen Österreich und Kroatien den Rauch nicht zu sehen. Die UEFA behauptet, dass sie Gewalt nicht verherrlichen und gleichzeitig ihr Image schützen will. Aber das gegenteilige Gefühl stellt sich ein. Sie vermittelt den Eindruck einer allmächtigen World Company, der man nichts abschlagen kann, da sie Millionen von Zuschauern Euphorie, Sorglosigkeit und Trunkenheit bringt ... Indem sie ihre Szenografie diktiert, drängt sie allen ihr Bild des Spiels und der Gesellschaft auf."

Tribune de Genève - Schweiz | 05.04.2008

Die schwierige Integration der Roma in Rumänien

Am 8. April wird der Internationale Tag der Sinti und Roma begangen. Aus diesem Anlass beschäftigt sich Emmanuel Drevon mit der Situation der Roma in Rumänien, dem europäischen Land mit den meisten Roma: "Die Regierung ist sich der Situation und des internationalen Drucks bewusst. Sie spart nicht an Mitteln und Initiativen, um die Integration eines Volkes zu ermöglichen, das lange Zeit als nomadisch galt, aber heute größtenteils sesshaft geworden ist. Doch trotz dieses guten Willens ist die Situation der Roma noch lange nicht geregelt... Paradoxerweise bemüht sich dieses Land einerseits sehr um die Roma, während andererseits manche Rumänen hinter vorgehaltener Hand meinen, diese Integration sei nur Augenwischerei, Zeit- und Geldverlust und geschähe sogar gegen den Willen der Roma. Trotzdem freuen sich alle über den EU-Beitritt. Der Romafrage sollte noch mehr Beachtung geschenkt werden. Rumänien ist sich bewusst, dass es mit dieser schwierigen Aufgabe alleine da steht."

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