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Dülgerova, Nina
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Russland braucht Bulgarien
Der russische Regierungschef Wladimir Putin hat die bulgarische Regierung aufgerufen, schnellstmöglich über ihre Beteiligung an der von Russland geplanten South Stream-Pipeline zu entscheiden, da Russland seine Energiepolitik auch ohne Bulgarien fortführen könne. Die Tageszeitung Klassa hält Putins Äußerungen für einen Bluff: "Es ist offensichtlich, dass Russland nur deshalb Druck ausübt, weil es Bulgarien eigentlich doch für eine vorausschauende Energiepolitik braucht. Denn geostrategisch hat sich Bulgariens Rolle auf der euroasiatischen Energieachse bestätigt. Der Balkan spielt beim Öl- und Gas-Transit aus Mittelasien und Russland eine Schlüsselrolle. Diese geografische Schlüssellage gibt uns eine gute Möglichkeit, die für uns ungünstigen Punkte bei den großen Energieprojekten Burgas-Alexondrupolis [geplante bulgarische-griechische Öl-Pipeline zwischen dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer] und dem Atomkraftwerk Belene neu zu verhandeln, und zwar so, dass die bulgarischen Interessen geschützt werden."
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Finanzhilfen bringen keine Stabilität im Osten
Mit einer so genannten "Ost-Partnerschaft" will die EU sechs ehemalige Sowjetrepubliken enger an sich binden. Die Tageszeitung Monitor meint, es sei fraglich, ob Finanzhilfen von 1,5 Milliarden Euro die Situation in Georgien stabilisieren können: "Der internationale Konsens, dass die Handlungsweise von [Präsident Michail] Saakaschwilli impulsiv und verantwortungslos ist, vermehrt nur die negativen Stimmungen. Er könnte auch Prozesse im Innern anregen, um die politische Lage in Tiflis zu verändern. Obwohl Moskau keine Unterstützung mit Hinblick auf die Unabhängigkeit Abchasiens und Südossetiens erhalten hat, nahm es diplomatische Beziehungen mit ihnen auf. So hat es die Pufferzonen und Spannungsquellen an seiner Kaukasus-Grenze beseitigt und gleichzeitig eine Aktion zur Zurückgewinnung seiner politischen Autorität und Präsenz in dem instabilen post-sowjetischen Raum durchgeführt."
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