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Egea de Haro, Alfonso
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Alfonso Egea de Haro fordert eine europäische Migrationspolitik
Die Europäische Union muss für eine klare Linie in Sachen Migration und Staatsbürgerschaft sorgen, sonst führt das zu einer Verschärfung der Migrationspolitik der einzelnen Mitgliedsstaaten, befürchtet der Politologe Alfonso Egea de Haro in der linken Tageszeitung Público: "Man könnte meinen, dass die EU-Staaten und die Europäische Union eine bessere Integrationspolitik machen müssten. Schließlich basiert die EU ja auf der Bewegungsfreiheit der Personen (und nicht nur auf dem freien Warenverkehr). Ein Konzept, das außerdem der europäischen Staatsbürgerschaft einen Sinn verleiht. Aber das Fehlen einer einheitlichen Migrationspolitik und einer gemeinsamen Staatsbürgerschaft führen zu einer zunehmenden Verschärfung der Politik in den einzelnen Staaten. Auf der einen Seite nutzen sie die Beispiele anderer Länder als Vorwand (Italien hat in Bezug auf die Roma-Viertel ähnliche Maßnahmen wie Frankreich angekündigt). Auf der anderen Seite schürt die Bewegungsfreiheit die Angst davor an, dass eine zu laxe Politik dazu führen könnte, zum Hauptziel der Migrationsströme zu werden."
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Priorität für eine Politik der Regionen
Belgien hat zwar keine ordentliche Regierung zu Beginn seiner EU-Ratspräsidentschaft, doch genau das könnte den belgischen Regionalismus stärken, meint die linke Tageszeitung Público - und das in ganz Europa: "Die rotierenden EU-Ratspräsidentschaften werden vor allem als Chance für die jeweiligen nationalen Regierungen verstanden, ihre Prioritäten auf die Tagesordnung der übrigen Mitgliedsstaaten zu setzen. Obwohl Belgien die Präsidentschaft Europas mit einer Übergangsregierung beginnt, scheint es diese Chance nicht verstreichen lassen zu wollen. ... Andererseits könnte dieser provisorische Zustand die belgische Regierung dazu zwingen, alle Energie darauf zu verwenden, die Arbeit der Repräsentanten der belgischen Regionen zu koordinieren, die den jeweiligen Gremien des Rates vorsitzen werden. Sollte dies geschehen, würde vielleicht die Politik in Bezug auf die Regionen in den kommenden Monaten eine Protagonistenrolle auf der europäischen Bühne erhalten."
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