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Elekes, Éva

ungarische Journalistin


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Népszava - Ungarn | 27.01.2011

Nur unkonkrete Visionen

US-Präsident Barack Obama hat in seiner Rede zur Lage der Nation wieder hochtrabende Visionen formuliert ohne konkret zu werden, meint die linke Tageszeitung Népszava: "Die Demokraten erwarteten sich Versprechen mit mehr Realitätsbezug, etwa Wege zur Arbeitsplatzbeschaffung oder ein Bekenntnis dazu, die Umweltpolitik zu stärken. Die Republikaner wiederum rechneten damit, dass sich Obama zur Reduzierung des aus dem Ruder laufenden Defizits und der drastischen Verschlankung des Regierungsapparats verpflichtet. Für sie ist das, was Obama versprochen hat, zu wenig. ... Der US-Präsident weiß nur zu gut, dass sein Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes beschränkt ist. Neben seiner Kompromissbereitschaft ist die spürbare Verbesserung der Wirtschaftslage für seine Wiederwahl 2012 unabdingbar."

Népszava - Ungarn | 29.09.2010

Medwedjew hatte keine Wahl

Jurij Luschkow ist ein Opfer der Machtkämpfe zwischen den Lagern von Premier Waldimir Putin und Präsident Dmitrij Medwedjew geworden, schreibt die linke Tageszeitung Népszava angesichts der Entlassung des Moskauer Bürgermeisters: "Dem Anschein nach musste der mächtige Moskauer Oberbürgermeister, der von 1992 an die Geschicke der russischen Hauptstadt lenkte, wegen diverser Korruptionsaffären das Feld räumen. Der altgediente Politiker, der einst sogar als Kandidat für das Amt des russischen Staatspräsidenten im Gespräch gewesen war, hat viel für die Stadt getan. Zugleich hat er aber auch seine eigenen Taschen gefüllt. Dies ist jedoch nur ein Vorwand für seine Entlassung. Viel wahrscheinlicher ist es, dass Luschkow den inneren Machtkämpfen im Kreml zum Opfer fiel. Der 'große Überlebenskünstler', der zum Lager von Regierungschef Wladimir Putin gezählt wird, hat sich diesmal verkalkuliert. Er hat versucht, einen Keil zwischen das russische Machttandem zu schlagen. ... Dem russischen Staatschef blieb keine andere Wahl, als Luschkow zu entlassen."

Népszava - Ungarn | 31.08.2010

Lech Wałęsa düpiert Solidarność

Der Friedensnobelpreisträger und ehemalige polnische Freiheitskämpfer und Staatschef, Lech Wałęsa, hat es abgelehnt, am Kongress zum 30. Jahrestag der Gründung der Gewerkschaft Solidarność teilzunehmen. Über die Gründe schreibt die linke Tageszeitung Népszava: "Diese Solidarność sei nicht mehr seine Gewerkschaft - so begründete das einstige polnische Staatsoberhaupt seine Entscheidung, warum er den meisten Gedenkveranstaltungen fern geblieben war. Wałęsa verfolgt das politische Leben seit geraumer Zeit mit Befremden; er ist in den vergangenen Jahren zu einem verbitterten Menschen geworden. ... Der leidenschaftliche Gewerkschaftsführer war schon immer ein instinktiver Politiker, weder ein Ideologe noch ein Bürokrat. Nach der Periode des demokratischen Übergangs fand er sich im konsolidierten Polen immer weniger zurecht. Als Staatschef agierte er glücklos. ... Später musste er sich mit Vorwürfen herumschlagen, er sei Spitzel des kommunistischen Geheimdienstes gewesen. ... Und er hat natürlich recht, die Solidarność ist nicht mehr das, was sie war. Die ehemalige oppositionelle Schirmorganisation ist in viele Teile zersplittert, wobei die heutigen Reste von den Ultrakonservativen dominiert werden."

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