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Engeler, Urs Paul
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Urs Paul Engeler über den gescheiterten Keynesianismus
Die derzeitige Wirtschaftskrise zeigt, dass der Staat als Lenker der Wirtschaft versagt hat, weil die Politiker zu oft den keynesianistischen Ansatz verfolgt haben, meint der Journalist Urs Paul Engeler in der rechts-konservativen Weltwoche: "Weil sie den heutigen Apologeten des britischen Ökonomen John Maynard Keynes (1883-1946) gefolgt waren, haben die angeblichen 'Wohlfahrts'-Staaten zu viel Geld (das sie gar nie hatten) in den Konsum gepumpt: in Renten für alle (Europa), in eine exorbitante Rüstung (USA), in gefährdete Industrien (beide) und zuletzt in die Rettung maroder Hypothekarinstitute [Hypothekenbanken] (ebenfalls beide). Diese Intervention wurde von den Jüngern Keynes' als 'Rückkehr der Politik' gefeiert; in Wirklichkeit verstärkten die hoffnungslos überschuldeten Staaten die Krise. Sie sind heute Orte der Unsicherheit. Wer den Staat ruft, Fonds, Subventionen, Eingriffe und damit eine Verstetigung der Schuldenwirtschaft predigt, dreht das Rad genau in die falsche Richtung."
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Urs Engeler zieht Volksentscheide dem Gusto der Mächtigen vor
Direkte Demokratie ist eine permanente Kampfansage an die Abgehobenen und Eigenmächtigen, schreibt Urs Engeler in der Wochenzeitung Die Weltwoche: "Die direkte Beteiligung ist das Bollwerk gegen eine ruinöse Selbstherrschaft der Parteien, gegen den Einfluss der Lobbyisten an den Höfen der Macht und andere überbordende Ansprüche. ... Darum wühlen und wettern die Feinde der direkten Demokraten, seit vernünftige Menschen die politischen Fragen in eigener Verantwortung regeln wollen. Der griechische Philosoph Platon, Apologet der Herrschaft der Gelehrten, verachtete die demokratischen Athener als ungebildet irrende Kreaturen, die das wahre Wesen der Dinge nicht erkennen könnten. Nicht nur die Kirchenväter haben aus Platons totalitärer Lehre die Regentschaft der unfehlbaren vatikanischen Kamarilla entwickelt. Allen Antidemokraten dient das Muster der Ungleichheit zur Begründung ihrer gelenkten Gesellschaftsmodelle, vom Gottesgnadentum des Adels bis zur internationalistischen Hegemonie der Richter und Experten. Energisch werden diese Zirkel, wenn Volksentscheide nicht nach ihrem Gusto ausfallen."
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