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Escudier, Juan Carlos


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Público - Spanien | 01.03.2011

Spanien fehlt Geld zum Spritsparen

Wegen der steigenden Erdölpreise will Spaniens Regierung Sprit sparen. Dazu senkt sie die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen vorübergehend von 120 auf 110 Kilometer pro Stunde und macht Zugtickets preiswerter. Die linke Tageszeitung Público geht davon aus, dass die Regierung einen Versorgungsengpass befürchtet: "Auch wenn die Regierung das abstreitet, scheint sie aufgrund der Unruhen in den Ölländern zukünftige Probleme bei der Versorgung zu befürchten. ... Sollte das der Fall sein, dann sind die beschlossenen Maßnahmen eindeutig ungenügend. Natürlich reicht es nicht aus, die Nahverkehrszüge um fünf Prozent preiswerter zu machen, wenn sie im Dezember um 3,1 Prozent teurer geworden sind. Stattdessen braucht man einen Plan, um den öffentlichen Nahverkehr zu fördern, der in der Verantwortung der stark verschuldeten Kommunen liegt. Sogar zum Sparen fehlt das Geld."

Público - Spanien | 14.04.2010

Wenn Bankiers zu Witzbolden werden

Die jüngsten Erklärungen des Präsidenten der spanischen Zentralbank hält die linke Tageszeitung Público für einen schlechten Witz: "Miguel Ángel Fernández Ordóñez, den Vorsitzenden der Banco de España, hielt man bislang für einen ernsthaften Mann, aber die Krise hat aus ihm einen veritablen Kandidaten für den Comedyclub gemacht. Gestern sagte er, dass die vielen Arbeitslosen, die uns umgeben, die größte Gefahr für das Finanzsystem seien. ... Erklärung des Witzes: Einige respektable Institutionen lösen durch ihre Ausschweifungen und Bilanzfälschungen eine gewaltige Krise aus. Um den Bankrott zu verhindern, müssen die Steuerzahler Unsummen berappen. Diese Krise führt in Spanien zu mehr als vier Millionen Arbeitslosen, die nun dafür verantwortlich gemacht werden, dass die Banken nicht wieder auf die Beine kommen. Derselbe Witz, anders erzählt: Ein Mann geht in eine Kneipe und bestellt ein Bier. Der Wirt klaut ihm den Geldbeutel, sodass der Kunde die Rechnung nicht zahlen kann. Was sagt der Kneipier: 'Wenn es noch mehr Leute von Ihrer Sorte gäbe, müsste ich bald die Bar schließen.'"

Público - Spanien | 29.05.2009

Franquismus ist unantastbar

Der spanische Richter Baltasar Garzón ist wegen Amtsmissbrauchs angeklagt. Er habe seine Zuständigkeit absichtlich überschritten, um die Untaten während des Franco-Regimes zu untersuchen, so die Anklage. Die linksliberale Tageszeitung Público geht von einer politisch motivierten Anklage aus: "Was der Oberste Gerichtshof durch das Zulassen der Anklage gegen Garzón gezeigt hat, ist nicht etwa, dass [Garzón] sein Gericht nicht gut führt - was er tut - oder dass er sich selbst auf den Titelblättern der Zeitungen gefällt - er ist entzückt - und auch nicht, dass sein Größenwahn in manchen Umständen die Regeln des Strafgesetzbuchs so verbiegt, wie Uri Geller seine Kaffeelöffel. Was der Oberste Gerichtshof bestätigt hat, ist, dass der Franquismus unantastbar ist und dass, wenn es jemand wagt, dessen Schrecken aufzudecken, sich dieser einen Schrecken ganz anderer Art zuzieht."

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