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Eslas, Urve
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Umberto Ecos Aufruf gegen Spam ist unrealistisch
Der italienische Autor und Forscher Umberto Eco hat gefordert, sich gegen Spam zu verteidigen und ruft dazu auf, sich bei den Versendern von Spam durch das Zuschicken umfangreicher philosophischer oder theologischer Werke zu rächen. Die Tageszeitung Postimees ist skeptisch: "Der Vorschlag ist inspirierend, hat aber eine Reihe von Mängeln aufzuweisen, weshalb man die Geschichte von Eco eher als interessantes theoretisches Experiment und nicht als Lösung des Problems auffassen sollte. Estland und Ecos Heimatland Italien haben völlig unterschiedliche Internetgewohnheiten: So basiert Ecos Vorschlag unter anderem darauf, dass die meisten Versender von Spam Amateure seien, die noch Dial-Up-Verbindungen verwenden, wodurch das Versenden [und Empfangen] umfangreicher Texte besonders aufwändig ist. In Estland werden dagegen meist Breitband- oder DSL-Verbindungen verwendet, und da kann selbst eine ganze Bibel [an der Email] anhängen, ohne dass es nennenswerte Probleme gibt."
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Zeitung aus der Espresso-Maschine
Die Tageszeitung Postimees spinnt die Idee der Espresso-Buchmaschine weiter, die Bücher auf Bestellung druckt. Auch die Zukunft der Zeitungen könnte im Print-on-Demand liegen: "Der Grundgedanke der Print-on-Demand-Zeitung wäre ähnlich, wie der des direkt erstellten Buches. Dadurch wäre es möglich, sich beim Morgenkaffee oder beim Mittagessen eine Zeitung zusammenzustellen, und diese an Ort und Stelle auszudrucken, zum Beispiel im Café, im Buchladen oder im Einkaufszentrum, genauso wie man aus einem Automaten Kaffee bestellt. Nur dass man anstelle von Stärke, Zucker und Sahne die aktuellsten Lokal-, Wirtschafts- und Auslandsnachrichten, Meinungs-, Kultur- und Medienrubriken wählen kann. Der Presse könnte man keine Boulevardisierung oder schlechte Themenauswahl mehr vorwerfen (ohne dass der Kritiker damit auch seine eigene Nachrichtenauswahl und Lesegewohnheiten bloßstellen würde), denn das Blatt ist genau so seriös, wie der Leser es wünscht."
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