Navigation

 

Home / Autorenindex


Filipescu, Nicolae


RSS Die Texte von "Filipescu, Nicolae" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Revista 22 - Rumänien | 03.02.2009

Peinliche Ahnungslosigkeit in der Finanzkrise

Die Wochenzeitung 22 analysiert die langfristigen Folgen der Finanzkrise und zeichnet ein düsteres Bild: "Trotz der Bemühungen der Regierung wird der westliche Kapitalmarkt für lange Jahre nicht wieder zu seiner früheren Vitalität zurückkehren. Unvermeidlich wird die Bevölkerung beträchtliche Steuern zu zahlen haben, die die aktuellen Regierungen verursacht haben, um den Schäden der globalen Wirtschaftsrezession Einhalt zu gebieten. Die Konjunkturpakete der Staaten könnten nicht nur das Überleben überlebensfähiger Unternehmen sichern, sondern auch von anderen parasitären oder ineffizienten Einheiten, die es in Wirklichkeit verdient hätten, beseitigt zu werden oder Konkurs zu gehen. Und die Wirtschaftswissenschaft ist bislang keine wahre 'Wissenschaft', in dem Sinn, dass sie fähig wäre, dass das, was passiert, zu erklären ... . Die widersprüchlichen Empfehlungen der Experten im Hinblick auf die Maßnahmen, die das Vertrauen in das Bankensystem wieder herstellen und die wirtschaftliche Depression eindämmen könnten, beweisen eine peinliche Ahnungslosigkeit."

Revista 22 - Rumänien | 27.10.2008

NATO-Beitritt ist nicht gleich EU-Beitritt

Bei einem Treffen der NATO-Verteidigungsminister in London ist über die Erweiterung des Verteidigungsbündnisses diskutiert worden. Die Wochenzeitung Revista 22 stellt fest, dass ein NATO-Beitritt in Zukunft nicht zwangsläufig auch zu einem EU-Beitritt eines Landes führen muss. "Gemäß ihres Mottos haben auch die euro-atlantischen Demokratien die Sicherheitszone in Osteuropa bis zur einer neuen 'Grenze', die sich vom Baltischen Meer im Norden bis zum Schwarzen Meer im Süden erstreckt, erweitert. Unerwartet streben jedoch [auch] zwei frühere Staaten der Sowjetunion, die Ukraine und Georgien, einen Beitritt in die NATO und in die EU an. Eine kategorische Zurückweisung der neuen Bewerber würde den ursprünglichen Prinzipien der euro-atlantischen Sicherheitsstrukturen widersprechen, die es jedem Land erlaubt, eine unabhängige [Militär-]Allianz zu wählen. In der Vergangenheit folgte dem Beitritt der neuen NATO-Kandidaten häufig die Aufnahme in die EU. Für die neuen Nachbarn wird dieser Parallelismus nicht länger als dringend, auch nicht als obligatorisch angesehen. Der Beitritt zur NATO verleiht den neuen Mitgliedsstaaten eine extrem wertvolle Garantie auf Sicherheit, ohne Druck in Brüssel zu schaffen, dass jene Länder auch in die EU kommen müssen."

Revista 22 - Rumänien | 09.06.2008

Gespaltene NATO

Die Wochenzeitung Revista 22 kommentiert die Folgen des NATO-Gipfels in Bukarest im April dieses Jahres: "Die französisch-deutsche Unnachgiebigkeit zwang den Nordatlantikpakt, die Ukraine und Georgien nicht als offizielle Kandidaten für einen NATO-Beitritt zu unterstützen. Diese Entscheidung hat schwerwiegende Ressentiments in den osteuropäischen Ländern erzeugt. Nach dem 'Erfolg' beim NATO-Gipfel triumphierte [der damalige russische Präsident] Putin und deutete an, dass die NATO keine wichtige Entscheidung treffen könne, ohne die russischen Interessen zu berücksichtigen. ... Anfangs hatten die USA auf dem NATO-Gipfel in Bukarest die Kandidatur beider Länder noch kräftig unterstützt. ... Doch übten die USA nicht den Einfluss aus, den sie in der NATO haben, um die französisch-deutsche Opposition aufzulösen. Die mittel- und osteuropäischen EU- und NATO-Staaten müssen ihre politischen Aktivitäten besser koordinieren. ... Ansonsten wird das 'alte Europa', das vorrangig von Deutschland und Frankreich geführt wird, in Versuchung kommen, mit Nicht-EU-'Partnern' separate Arrangements hinter verschlossenen Türen auszuhandeln, die sich auf die Demokratien des 'neuen Europas' nachteilig auswirken werden."

» Autorenindex


Weitere Inhalte