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Fingerland, Jan

Fingerland, Jan

Jan Fingerland, geb. 1972 in Karlsbad, Tschechische Republik. Er studierte Politikwissenschaften, Philosophie und Jüdische Studien in Prag, York, Stockholm und Jerusalem. Derzeit arbeitet er als Postdoktorant am Shalem Centre in Jerusalem.


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Der Autor/ die Autorin hat bisher 1 Artikel auf euro|topics veröffentlicht.


1.  Hintergrund | 14.05.2008

Unterwegs seit 60 Jahren

Es gibt wohl kein anderes kleines Land, das in Europa größere Aufmerksamkeit erregt als Israel. Israel wiederum ist fasziniert von Europa. Ein kurzer Überblick über sechzig Jahre gemeinsame Geschichte. » mehr


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Sme - Slowakei | 24.10.2011

Libyens Neuanfang mit vielen Unbekannten

Libyen hat am Sonntag offiziell die Befreiung von der Herrschaft Muammar al-Gaddafis gefeiert, drei Tage nach dessen gewaltsamen Tod. Die Beendigung der Tyrannei war nach Meinung der liberalen Tageszeitung Sme jedoch leichter als der jetzt anstehende Aufbau einer freien Gesellschaft: "Optimisten sagen, dass Libyen dank seiner Öl-Exporte gute Chancen hat. Die Gesellschaft sei zudem genügend homogen, die Libyer hätten schon zu Beginn der Revolution schnell staatliche Organe geschaffen und deshalb auch ausländische Unterstützung erhalten. ... Pessimisten aber befürchten: Wo Geld ist, da sind auch Patronen. Zudem sei Libyen zwar religiös einig, aber ethnisch in Araber und Berber und geografisch in die Regionen Bengasi und Tripolis gespalten. Skeptiker sehen in der Tatsache, dass einzelne Gruppen nicht bereit sind, die Waffen niederzulegen, mit denen sie Gaddafi bekämpft haben, den Nährboden für künftige Konflikte. ... Auch das Ende des Diktators wirft einen Schatten auf den Neuanfang."

Lidové noviny - Tschechien | 19.09.2008

Vor schweren Zeiten

Die konservative Tageszeitung Lidové noviny bewertet die Wahl Tzipi Livni zur Parteivorsitzenden als einen Rückschritt: "Das Programm zur Rückgabe von Land an die Palästinenser – vom Prinzip her gut – spielt sich ... nicht immer unter den günstigsten Bedingungen ab. Der Abzug [des früheren Premierministers] Ariel Scharons aus dem Gaza-Streifen kann nicht gerade als Erfolg gewertet werden. Livnis Pläne drohen zudem in den Auseinandersetzungen mit den Koalitionspartnern zerrieben zu werden, wie das in Israel häufig der Fall war. Ihr Erfolg wird auch davon abhängen, wie sie sich selbst als Frau inmitten mehrerer harter Rivalen wird behaupten können. Ins Parlament zog sie vor neun Jahren nur ganz knapp als Vorletzte auf der Kandidatenliste des Likud ein. Jetzt muss sie zeigen, dass sie sich ganz oben halten kann."

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