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Fischer, Peter A.


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | 08.05.2012

Kein Wachstum ohne Sparen

Die Wahlergebnisse in Frankreich und Griechenland werden als politischer Stimmungswechsel gegen harte Sparpolitik gedeutet, doch die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung hält die Hoffnungen auf ein Wachstum ohne Sparen für trügerisch: "Gewählte Politiker von links bis rechts werden besser daran tun, die Gesetze der simplen Finanzarithmetik anzuerkennen. Genauso wie ein privater Schuldner kann nämlich auch die öffentliche Hand nur so lange mehr ausgeben, als sie einnimmt, wie dies jemand finanzieren will. ... Für Wachstum ist die Rückkehr zu einer soliden Finanzpolitik, welche sich das Vertrauen der Anleger verdient, eine unabdingbare Voraussetzung. Lähmt sich Europa in ideologischen Grabenkämpfen und nationalistischer Spiegelfechterei, freut das Konkurrenten in Ost und West. Eine prosperierende Zukunft wird sich darauf nicht bauen lassen. Europa muss sich dringend den Realitäten stellen."

Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | 18.04.2012

Laut Peter A. Fischer muss Europa weiter sparen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet 2012 für die Weltwirtschaft ein Wachstum von 3,5 Prozent. Doch während die Schwellenländer stark wachsen, stagnieren die Industriestaaten. Eine Belebung der Wirtschaft in Europa ist jedoch nicht mehr durch Mehrausgaben zu erreichen, meint der Journalist Peter A. Fischer in der der liberal-konservativen Neue Zürcher Zeitung: "Wenn Staaten mit einer Rezession kämpften und bereits weniger wirtschafteten, als sie eigentlich könnten, und wenn die Möglichkeiten der Geldpolitik zum Gegensteuern bereits ausgeschöpft seien, dann sollte nicht auch noch die Fiskalpolitik bremsen, lautet die Argumentation. ... Doch leider hilft der in der Konjunkturpolitik bewährte Rat gerade Europa auch nicht weiter. Hier leiden die meisten Staaten nämlich nicht unter einem konjunkturellen, sondern einem Glaubwürdigkeitsdefizit. Ihre Gläubiger zweifeln - zu Recht - daran, ob sie ihr in Staatsobligationen investiertes Geld je wieder vollumfänglich zurückerhalten werden. ... Wachstum ohne Sparen ist in den meisten Ländern der EU deshalb nicht mehr möglich. Vordringlich muss jetzt die verlorene Glaubwürdigkeit wiedererlangt werden."

Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | 22.02.2012

Staatsbankrott nur verschoben

Die sofortige Insolvenz hätte Griechenland und der Euro-Zone besser getan, meint die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung und hält es für wahrscheinlich, "dass Griechenland in nicht allzu ferner Zukunft doch noch zahlungsunfähig werden und aus dem Währungsverbund austreten wird, bis dahin aber unnötig leidet. Oder dass die Griechenland-Hilfe den Euro-Raum allmählich in eine Transferunion verwandelt, deren Bestand durch immer höhere Unterstützungszahlungen gesichert werden muss, ohne dass die benachteiligten Regionen deswegen aus der Misere finden. Beides sind wenig erbauliche Aussichten. Die EU-Politiker haben sich erneut Zeit gekauft. Eine Lösung, welche Athen in die Insolvenz und in echte Umschuldungsverhandlungen entlassen hätte und zumindest zur Sistierung von Griechenlands Euro-Mitgliedschaft geführt hätte, wäre mutiger und vielversprechender gewesen. So aber bleibt nur die kleine Hoffnung auf eine Gesundung Griechenlands, welche fast schon einem Wunder gleichkäme."

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