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Fourlis, Antonis
Protagon.gr, Greece
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Steinbrücks SPD nutzt Griechen wenig
Auf seiner Reise durch mehrere europäische Hauptstädte hat der deutsche Kanzlerkandidat der sozialdemokratischen SPD, Peer Steinbrück, am Mittwoch Station in Athen gemacht. Er versprach den Griechen mehr Solidarität und lobte ihre Sparbemühungen. Das Webportal Protagon warnt vor zu hohen Erwartungen: "Der Geist der SPD ist sicher anders als der der Christdemokraten. Die Sprache, die sie verwenden, ist anders, und irgendwie bringen sie den Griechen auch Respekt gegenüber. Ob die Sozialdemokraten von Angela Merkel verlangen werden, ihre Politik gegenüber Griechenland zu ändern, falls sie mit ihr in einer großen Koalition regieren werden, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Und um ehrlich zu sein, scheint es so, als ob uns Steinbrück genau den gleichen einfachen Ratschlag gibt wie alle anderen logisch denkenden Menschen in Europa zu diesem Zeitpunkt: Gebt eure alten Gewohnheiten auf und ändert euer Land solange noch Zeit ist."
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Samaras' Schicksalsreise nach Berlin und Paris
Griechenlands Regierungschef Antonis Samaras wird kommende Woche bei Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande für einen Aufschub bei den Sparvorgaben der internationalen Geldgeber werben. Antonis Fourlis meint auf dem Nachrichtenportal Protagon, dass der Besuch entscheidend sein wird für die Zukunft der Samaras-Regierung: "Ich widerspreche denjenigen, die sagen, dass Griechenland sich automatisch aus dem Euro verabschieden muss, wenn es jetzt keinen Aufschub bekommt. ... Sollte es zum Ausstieg kommen, wird die Position der Regierung Samaras jedoch sehr schlecht sein, weil sie mit einer Gesellschaft konfrontiert wird, die die Hoffnung aufgegeben hat. Die Reisen nach Berlin und Paris sind vielleicht Samaras' Schicksalsfahrt. Er hat nicht das Glück auf seiner Seite, aber auch keine andere Handlungsmöglichkeiten. Nach der Reise wird er feststellen, dass er entweder vor einer Wand steht oder dass ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist."
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Athen bekommt allerletzte Chance
Weltweit zeigen sich Politiker nach dem Ausgang der Wahl in Griechenland erleichtert und mahnen eine Fortsetzung der Reformen an. Angesichtes dessen schwant dem Nachrichten-Portal Protagon nichts Gutes: "Für diejenigen, die es nicht verstanden haben, oder so tun, als würden sie es nicht verstehen: Die Europäer haben nicht nur deshalb ihre Erleichterung ausgedrückt, weil es nun noch eine letzte Chance gibt, die Dinge in der Euro-Zone zu normalisieren. ... Nein, manche Freunde in Brüssel und Berlin betonen auch, dass diese 'Erleichterung' damit zu tun hat, dass jetzt alle ein wenig mehr Zeit haben, sich für das Worst-Case-Szenario vorzubereiten, nämlich den Bankrott Griechenlands innerhalb der Euro-Zone. Die neue Regierung, die vielleicht noch heute gebildet wird, hat keine Zeit für Spielchen zwischen den beteiligten Parteien. Denn das, was in ihren Händen liegt, ist etwas weniger als eine letzte Chance."
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