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Globert, Yvonne


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Frankfurter Rundschau - Deutschland | 11.12.2009

Bachelor-Reform braucht Dialog

Als Reaktion auf die wochenlangen deutschen Studentenproteste sollen die Bachelor-Studiengänge reformiert werden. Die linksliberale Frankfurter Rundschau lobt, dass die Kultusminister der Bundesländer den Studenten endlich zugehört haben, und warnt zugleich: "Heiße Eisen wie den für alle freien Zutritt zum Master packen die Großkopferten noch nicht an. Zudem sehen die Kultusminister die weitere Verantwortung dafür, dass aus dem Bachelor doch noch eine Erfolgsgeschichte wird, vor allem bei den Hochschulen. Die werden nicht müde, darauf hinzuweisen, dass eine gute Reform Geld kostet. Mit solchen Zusagen aber halten sich die Minister lieber vornehm zurück und können dabei getrost in Richtung Bund weisen; der will ihnen schließlich gerade allerlei Steuergeld abknöpfen. Hinter ihre Erklärung, sie wollten den Studenten das Leben leichter machen, können die Länder aber nicht mehr zurück. Sie haben sich dazu verpflichtet, dauerhaft auf Qualität zu achten und darauf, dass das Studium auch zu schaffen ist. Besser, sie bleiben dabei mit den Studenten im Dialog. Damit der Protest irgendwann ein Ende hat."

Frankfurter Rundschau - Deutschland | 30.04.2009

Bologna-Prozess hat verunsicherte Studierende-Generation produziert

Vor zehn Jahren haben die europäischen Bildungsminister den Bologna-Prozess gestartet. Alle Studierenden sollen dadurch die Möglichkeit zum Auslandsstudium und der Anerkennung ihrer Leistungen erhalten. Dazu schreibt die Tageszeitung Frankfurter Rundschau: "Nur 15 Prozent der Studenten gehen während des Bachelors ins Ausland. Schon ein innerdeutscher Vergleich zeigt zudem: Viele Unis kleben bis heute an den Diplom- und Magister-Studiengängen und versuchen, alte Inhalte in neue Studiengänge zu pressen. Weil das nicht funktionieren kann, ernten Studenten heute vor allem Mitleid: Wer nicht gleich zu dem Viertel gehört, das sein Studium vorzeitig abbricht, beißt sich durch ein völlig überfrachtetes Studium, in dem das gerade angehäufte Wissen maximal bis zur nächsten Klausur reicht. Der Blick über den universitären Tellerrand bleibt versperrt: Soziales Engagement? Vergiss es. Jobben? Wäre nötig, nur wann? Bologna hat eine neue Generation hervorgebracht. Keine neugierige, mobile, sondern eine verunsicherte."

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