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Guthrie, Jonathan
Jonathan Guthrie is enterprise editor of the FT. His column on issues relevant to private companies of all sizes has been appearing in the newspaper for over three years.
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Zeitgenössische Kunst als Investition
Ein mit Diamanten besetzter Totenschädel des britischen Künstlers Damien Hirst mit dem Titel "For the Love of God" ist kürzlich für 70 Millionen Euro verkauft worden. Jonathan Guthrie beklagt diese Entwicklung auf dem Kunstmarkt: "Der 42-jährige Hirst trägt zu einer Neudefinition seines Berufs bei. Ein Künstler kann nun auch millionenschwerer Geschäftsmann sein mit einem eigenen Markenzeichen, das sich ebenso gut verkauft wie das eines Promi-Modedesigners. [Zeitgenössische Kunst] ist zu einem Spielfeld der Investoren geworden, die durch die Globalisierung reich geworden sind: von amerikanischen und europäischen Bankern bis hin zu russischen Ölmagnaten und asiatischen Industriellen. Dank ihrer Universalität – oder Undurchsichtigkeit – ist Hirsts Kunst unter den Superreichen zur Währung des Erfolgs geworden. Aber immerhin bringt der Künstler die wohlhabende Elite dazu, Darstellungen der einzigen Unbill zu erwerben, vor der sie ihr Reichtum nicht schützen kann: dem Tod."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Bildende Kunst, » Großbritannien
Briten nehmen die EU viel zu ernst
In Brüssel ist am 5. Dezember der Vorschlag gemacht worden, die Rechte von Zeitarbeitnehmern zu stärken. Jonathan Guthrie meint, das gehöre zu einer ganzen Reihe von geschäftsschädigenden Vorschlägen der EU: "Laut Simon Tilford vom Think Tank Centre for European Reform gehört Großbritannien immer noch zu denen, die EU-Gesetze immer sofort übernehmen und umsetzen... Ich war zu dem Zeitpunkt in Santiago in Nordspanien, als neue EU-Gesetze für Lebensmittelhygiene britische Käsehersteller arbeitslos machten. Auf einem Straßenmarkt verkaufte mir ein zahnloses altes Weib einen der berühmten regionalen Käse in Kegelform. Sie bestand darauf, er sei vollständig selbstgemacht ('todo hecho en casa'). In ihrer Zinnwanne, vermute ich... Von der lockeren Auslegung der Vorschriften durch den spanischen Gesundheitsinspektor, der vermutlich ihr Lieblingsenkel war, können wir noch etwas lernen. Der europakritischen Einstellung der Bevölkerung zum Trotz sind wir einfach nicht europäisch genug. Vor allem bei der Umsetzung."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Großbritannien, » Europa