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Hernández Mancha, Antonio
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Antonio Hernández Mancha über Europas föderales Ziel
Die USA brauchen Europa als starken Partner, meint der Anwalt und ehemalige konservative Politiker Antonio Hernández Mancha. Um diese Aufgabe zu erfüllen, muss die Europäische Union sich schnellstens eine föderale Struktur geben, schreibt er in der linksliberalen Tageszeitung El País: "Wenn Europa nicht die Lehren aus der Krise zieht und entschieden jenen Schritt zur föderalen Union geht, den die US-Amerikaner 1789 gegangen sind, wird das 'alte Europa' als politische Einheit mit Sicherheit verschwinden. Es wäre nur eine Frage der Zeit. Es ist wahrscheinlich, dass man den frisch geborenen Lissabon-Vertrag auf dem Weg zur Union reformieren muss. Wir brauchen die USA und die USA brauchen Europa. Die EU wurde auf der anderen Seite des Ozeans mit Argwohn betrachtet, vor allem nach der heldenhaften Tat, sich mit einer Einheitswährung auszustatten. Dort entstand die Angst, dass dieses Europa, das Nordamerika von zwei Weltkriegen befreit hatte, nun mit dem Euro zu einem zu fürchtenden Gegner werden könnte. Mit der Krise hat sich dies verändert und die USA stellen fest, dass sie es mit China nicht alleine aufnehmen können. Sie brauchen uns als dritte, ausgleichende Kraft im Dreieck, um einen neuen Kalten Krieg zwischen den beiden Blöcken zu verhindern."
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