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Heuser, Uwe Jean
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Euro hängt von Monti und Merkel ab
Das Überleben des Euro hängt nicht nur von Italiens neuer Regierung ab, sondern auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel, meint die liberale Wochenzeitung Die Zeit: "Es reicht nicht, dass der Not-Premier Monti übergangsweise spart und flexibilisiert. ... Es dürfte deswegen darauf hinauslaufen, dass sich die Euro-Länder zeitweise gemeinsam verschulden. Dabei käme dann auf Angela Merkel gleich eine doppelte Aufgabe zu. Sie müsste dem Parlament zu Hause einen weiteren Tabubruch abhandeln - und den verschreckten Partnern ungewohnt harte Regeln fürs Sparen und Reformieren auferlegen. Nur so kann sie dafür sorgen, dass die Schuldenstaaten sich die Solidarität der reicheren Länder Jahr für Jahr verdienen, statt sich einfach nur an sie zu gewöhnen. ... Und die Kanzlerin muss den Deutschen einen dieser Widersprüche erklären, wie er für diese Jahrhundertkrise typisch ist: Während das Euroland der Zukunft bereit sein muss, permanenten Schuldensündern die Tür zu weisen, kann sich die Währungsunion von heute das im Fall Italiens gar nicht leisten."
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Marc Brost und Uwe Jean Heuser über die Steuerflucht der Reichen
Die Geldelite ziehe sich aus der Gesellschaft zurück und lebe in einer Art Paralleluniversum, schreiben Marc Brost und Uwe Jean Heuser. Für die Reichen seien hohe Steuern ein "räuberischer Eingriff des Staates". "Es geht um mehr als nur um ein paar Steuerkriminelle, die jetzt auffliegen. Etwas ist kaputtgegangen in diesem Land... Da lösen sich nicht bloß ein paar Handvoll Manager von der Gesellschaft. Der Steuerskandal betrifft Familienunternehmer und andere Vermögende. Auch ihre Villen wurden größer, auch der Startvorteil ihrer Kinder in der Gesellschaft wuchs und ist inzwischen so groß wie selten zuvor. Klein ist nur ihr Wille sich einzuordnen. Und den Staat zu finanzieren. Der deutsche Klassenkampf ist ein Klassenkampf von oben."
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