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Hosp, Gerald


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | 16.07.2010

Reformen sichern Absatzmarkt

Als größter ausländischer Investor sollte Deutschland auf rechtsstaatliche Reformen in Russland drängen, meint die konservative Neue Zürcher Zeitung nach den deutsch-russischen Regierungskonsultationen in Jekaterinburg: "Die russische Agenda zur Verbesserung der Infrastruktur und zur Modernisierung der Anlagen scheint wie für deutsche Unternehmen geschaffen zu sein. Es ist immer wieder zu hören, dass Leuchttürme, Projekte mit hoher Ausstrahlungskraft und politischer Unterstützung, fehlten. Zwar sind in Russland Symbole tatsächlich wichtig, und der Staat spielt eine wichtige Rolle in der Wirtschaft. Für Erfolg und Misserfolg ist jedoch langfristig entscheidend, wie gut die Produkte und Dienstleistungen sind. Wichtig dafür ist auch, dass die Rahmenbedingungen für eine marktwirtschaftliche Ordnung in Russland stimmen. Dafür sollte sich die deutsche Politik einsetzen. Davon hängt auch die Attraktivität Russlands als Absatzmarkt ab."

Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | 22.09.2009

Schweizer Exporte nach Russland schrumpfen

Russlands Präsident Dmitrij Medwedjew ist zu Besuch in der Schweiz. Das ist für die Neue Zürcher Zeitung Anlass, die russisch-schweizerischen Wirtschaftsbeziehungen zu bilanzieren: "Russland ist in den vergangenen Jahren beinahe zu einem Synonym für einen dynamischen Absatzmarkt geworden. … Die russisch-schweizerischen Handelsbeziehungen haben unter der Finanz- und Wirtschaftskrise gelitten. Laut Zahlen der Eidgenössischen Zollverwaltung schrumpften die Schweizer Exporte in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres im Vergleich mit der Vorjahresperiode um 37 Prozent, die Importe fielen um 27 Prozent. Der Rückgang erwies sich als grösser als im gesamten Aussenhandel, was die Tatsache spiegelt, dass die russische Wirtschaft stärker als andere Staaten wie China, Indien und Brasilien von der Krise getroffen worden ist, wenn die Zahlen zur Industrieproduktion und zur Entwicklung des Bruttoinlandprodukts verwendet werden."

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