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Hvížďala, Karel
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Tschechiens Medien verlieren Freiheit
Der am vergangenen Mittwoch neu gewählte Intendant des öffentlich-rechtlichen Fernsehens Česká televize, Petr Dvořák, hat zuvor bei einer erfolgreichen Investorengruppe gearbeitet. Generell zeigen in jüngster Zeit tschechische Unternehmenschefs vermehrt Interesse am Einstieg in den Medienmarkt. Der Publizist und Medienexperte Karel Hvížďala sieht das mit gemischten Gefühlen in seinem Blog bei Aktuálně.cz: "Auch weil es in anderen Ländern zu ähnlichen Änderungen der Eigentumsverhältnisse in den Medien kommt, scheint das Demokratiemodell, in dem es mehr oder weniger eine Barriere zwischen Politikern, Unternehmern und Medien gab, zum Auslaufmodell zu werden. Es entsteht ein neues Konglomerat aus Medien, Business und Politik. Wohin das die demokratischen Strukturen führt, werden wir erst später sehen. Es ist aber denkbar, dass die Medien ein wenig Freiheit verlieren und sich der Raum für die Manipulation der Bürger erweitert. So bleibt die Frage, in welchem Maße dies durch den wachsenden Einfluss des Internets korrigiert werden kann."
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Ex-Premier Zeman und die Medien
Der im politischen Vorruhestand lebende frühere tschechische Premier Miloš Zeman versucht noch einmal einen Anlauf auf das Präsidentenamt in Prag. Fast täglich widmen ihm die Medien im Sommerloch breiten Raum. Der Publizist Karel Hvížďala kritisiert beide: Zeman und die Medien. "Auch in der Saure-Gurken-Zeit ist die Berichterstattung über Zeman unglaublich. Zeman hat sich als unverantwortlicher, grobschlächtiger Politiker in unsere Geschichtsbücher eingetragen, der zur Auszehrung in unserem Land beigetragen hat. Die Österreicher nannte er Idioten, den Sudetendeutschen rief er nach, sie sollten froh sein, dass sie nach dem Krieg nicht alle umgebracht wurden. ... Die Medien müssten wissen, dass Zeman keinerlei Chancen hat. Sie analysieren nicht, sondern spielen lediglich einer Lobby in die Hand. Dabei wäre es leicht, Zeman zu entlarven."
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