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Izraelewicz, Erik


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


La Tribune - Frankreich | 17.03.2008

Französische Regierung erleidet Wahlschlappe

Die Franzosen können es nicht leiden, wenn sich die gesamte politische Macht in den Händen eines Lagers befindet, stellt Erik Izraelewicz fest. "Sobald sich eine Gelegenheit bietet, konfrontieren sie die Mannschaft, die sie an die Macht gebracht haben, schnell mit einer Gegenmacht... Vor zehn Monaten haben sie der Rechten den  Elysée-Palast und das Parlament anvertraut, jetzt haben sie die Linke gestärkt, die in den Regionen, Kommunen und Kantonen ohnehin schon mächtig war. Die nationale Regierung den Rechten, die lokale Macht den Linken. Seit den Präsidentschaftswahlen von 2007 glaubte man, die Franzosen hätten wieder Spaß am Wählen und die Kluft zwischen links und rechts sei hinfällig geworden. Das war voreilig. Die Wahlenthaltung gestern war extrem hoch, es gibt offenbar eine große Diskrepanz zwischen den beiden großen Parteien an der Regierung und der öffentlichen Meinung... Der Sieg der Linken zeigt aber, dass das Volk absoluter Macht skeptisch gegenübersteht, egal welcher Art sie ist."

La Tribune - Frankreich | 04.03.2008

Rekordpreise auf dem Weltmarkt

Erik Izraelewicz merkt an, dass "die jetzt erreichten Höchstwerte von Euro, Gold und Öl sowie die Rekordpreise bei Weizen, Milch und Stahl noch vor ein paar Wochen unvorstellbar gewesen wären. Die europäische Währung hat die 1,50-Dollar-Marke durchbrochen, die Unze Gold nähert sich der 1000-Dollar-Marke, der Ölpreis pro Barrel ist inzwischen dreistellig... Diese Rekordserie ist symptomatisch für die heutige Krise: Sie zeugt von einem Ungleichgewicht in der Weltwirtschaft, das sich in letzter Zeit noch verschärft hat: ein Ungleichgewicht zwischen einer reichen Welt, die immer mehr auf Pump lebt, und einer armen Welt, die sparen muss... Die vorgeschlagenen globalen Rezepte sind im Moment äußerst dürftig. Die Symptome der Krise werden bleiben oder sich gar verschlimmern. Ihretwegen wird die Rekordserie weiter andauern."

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