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James, Harold
In der europäischen Presseschau von euro|topics wurde bisher 1 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Die Probleme des wagemutigen Euro
Die Erschütterung des Euro ist nicht allein auf die Probleme Griechenlands zurückzuführen, meint Harold James, Geschichtsprofessor an der Princeton University, in der Wirtschaftszeitung Világgazdaság: "Die gemeinsame europäische Währung ist Teil eines wagemutigen Versuchs: Der Euro ist ein Zahlungsmittel, das nicht an ein einzelnes Land gebunden ist. Seine Existenz gründet vielmehr auf internationalen Vereinbarungen und Regeln. Als Reaktion auf die Krise haben jedoch die Länder der Währungsunion ihre nationalen Interessen über die gemeinsamen internationalen Regeln gestellt. ... Das Problem liegt darin, dass Frankreich und Deutschland - die treibenden Kräfte der monetären Integration - unterschiedliche Vorstellungen von der Lösung der Probleme hatten. Während die Deutschen auf klar definierte fiskalische Regeln pochten, wünschten sich andere einen größeren Bewegungsspielraum. Die Franzosen ihrerseits wollten parallel zur monetären Integration die Schaffung einer gemeinsamen europäischen Wirtschaftspolitik. ... Zur Lösung der Währungsprobleme wäre nicht nur eine globale monetäre Politik vonnöten, sondern auch eine globale Regierung. Allerdings zeigt das Beispiel der EU, dass dies nicht einmal auf regionaler Ebene gut funktioniert."
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