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Jędrzejkowski, Jeremi


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Rzeczpospolita - Polen | 03.01.2011

Sondersteuer beschädigt Ungarns Ruf

Mehrere europäische Konzerne fordern von der EU-Kommission Sanktionen gegen Ungarn, weil das Land von ausländischen Unternehmen Sondersteuern verlangt. Ungarn schädigt mit der Steuer seinen Ruf, meint die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita und begrüßt den Protest der Firmen: "Die Deutsche Telekom, Eon, RWE, die tschechische CEZ und die österreichische OMV: Für solche Unternehmen sind viele Länder bereit, erhebliche Zugeständnisse zu machen, nur um deren Investitionen zu erhalten. Die ungarische Regierung bringt diese und andere Firmen in diesem Land aber in eine schwierige Situation. Budapest hat die Konzerne mit der Verpflichtung belastet, eine zusätzliche Steuer zu zahlen. Das ist ein weiterer Schritt Ungarns, um nach der Einführung einer Bankensteuer sowie der vollständigen Verstaatlichung der privaten Rentenfonds neue Einnahmen für den Haushalt zu finden. ... Einen Ruf baut man sich im Geschäft nur über viele Jahre auf. Man kann ihn jedoch sehr schnell wieder verlieren."

Rzeczpospolita - Polen | 23.08.2010

Polen profitiert vom Nachbarn

Der Aufschwung in Deutschland wird auch Polen mitreißen, meint die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: "Wie die Ökonomen einhellig darlegen, tankt der deutsche Mercedes Treibstoff aus den Volkswirtschaften am Rand der Eurozone. Die guten Wirtschaftsergebnisse haben dazu geführt, dass die Bundesbank ihre Wachstumsprognose radikal nach oben geschraubt hat - sie steht nun bei drei Prozent für das Bruttoinlandsprodukt. Wir erinnern uns, dass die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr sogar um 4,7 Prozent geschrumpft ist. Was ist folglich passiert? Hinter unserer westlichen Grenze ist der Export nach oben geschossen. Dieses solide Wachstum, obwohl weniger dynamisch, wird auch in den kommenden Quartalen erwartet. Dazu hat auch die Binnennachfrage geführt. Das ist auch für Polen eine gute Nachricht. Der Export nach Deutschland, der sowieso wächst, kann sogar noch dynamischer werden."

Rzeczpospolita - Polen | 19.07.2010

Sparsamkeit tut Not

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Ungarn wegen seines defizitären Haushaltes eine Kreditlinie gesperrt. Disziplinierung tut Europas Haushaltspolitikern gut, findet die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: "Ungarn, Rumänien, Ukraine, Island, die baltischen Länder - und natürlich Griechenland: Die Liste der Staaten, die infolge der Krise mit internationaler Unterstützung rechnen, wird immer länger. In jedem dieser Länder waren die Gründe für den Zusammenbruch zwar ein wenig anders. Doch kann man sie vereinfacht auf eine Ursache zurückführen: nämlich auf die Unbekümmertheit der Regierungen beziehungsweise der Finanzaufsicht. … Doch lässt sich dem auch etwas Positives abgewinnen. Der Einfluss des IWF hat sich zweifelsohne stark vergrößert - ähnlich wie dessen Budget, das sich durch höhere Einlagen der G20-Staaten verdreifacht hat. Skeptiker sagen, der IWF stecke überall seine Nase rein, wo es nur möglich ist. Doch die Wahrheit ist, dass ein grimmiger Wächter Not tut, um einige Staaten zu disziplinieren."

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