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Jewert, Jenny
Mitarbeiterin von Dagens Nyeheter
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Jenny Jewert über Bitterfotzen und Gleichberechtigung
In ihrem mittlerweile in mehrere Sprachen übersetzten Roman Bitterfotze beschreibt die Schwedin Maria Sveland die enorme Frustration, die zahlreiche Frauen im sogenannten Musterland der Gleichberechtigung empfinden. Jenny Jewert spielt in der Tageszeitung Dagens Nyheter den Ball teilweise an die Frauen selbst zurück: "Viele von uns sind dankbar für all die politischen Fortschritte, die Frauengenerationen vor uns zu Stande gebracht haben. Ihr habt uns die Möglichkeit für und die Lust auf eine berufliche Karriere gegeben. Aber die Bitterfotzen in uns konstatieren gleichzeitig, dass wir mit euren Söhnen leben, die oft ein erstaunliches Vermögen besitzen und sterbende Geranien ignorieren, ebenso wie Essensreste auf dem Fußboden und leere Klopapierhalter. Weshalb sonst hätte ein Buch wie Bitterfotze derart großen Anklang gefunden? Kein Parlamentsbeschluss kann festlegen, wer die Wäsche sortieren oder den Rasen mähen soll. Aber eine Strukturveränderung, die noch aussteht und kommenden Familien auf die Sprünge helfen würde, ist ein Splitting beim Eltern- und beim Betreuungsgeld. Hier gibt es in beiden politischen Blöcken gute Kräfte, die es zu stützen gilt."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Gleichberechtigung, » Schweden
Wasser bringt Verantwortung
Heute beginnt in Stockholm die internationale Wasserwoche. Forscher und Experten aus allen Erdteilen diskutieren in der schwedischen Hauptstadt über die Folgen des zunehmenden weltweiten Wassermangels. Die Tageszeitung Dagens Nyheter konstatiert, dass vor allem die armen Länder betroffen sind: "Klima, Nahrung, Wasser und Energie sind eng miteinander verbunden und stellen hohe Anforderungen an ein ganzheitliches Verstehen des Systems bei denjenigen, die an haltbare Lösungen für die Zukunft arbeiten. Durch den Klimawandel droht eine noch ungerechtere Verteilung der Wasserbestände und die Verantwortung, die Erdbevölkerung zu ernähren, fällt dabei den vom Klima begünstigten Regionen in unserem Teil der Welt zu."
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