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Kajfež Bogataj , Dr., Lučka


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Večer - Slowenien | 16.02.2009

Die Zukunft heißt Holz

Die bekannte slowenische Klimaforscherin Lučka Kajfež Bogataj setzt in Zeiten des Klimawandels auf Holz und fordert: "Erst einmal wäre es gut, wenn wir uns auf Kräfte, Rohstoffe, Materialien und Tätigkeiten stützen, die es in Slowenien im Überfluss gibt. Und pro Einwohner haben wir am meisten Holz in Europa. ... Wälder und Holz sind vielseitig nutzbar. Deshalb muss man strategisch denken und ein optimales Verhältnis zwischen der erlaubten jährlichen Abholzung, der Verwendung von Holz in der holzverarbeitenden Industrie und der Nutzung von Holz zu Energiezwecken finden. ... Die Zeiten der Wirtschaftskrise bieten eine einmalige Gelegenheit, die Industrie unserem Reichtum an Holz anzupassen, vor allem, weil die Holzindustrie energieunabhängig und somit energieeffizient ist. Es wäre strategisch weise, den Bau von Schulen, Hotels und Verwaltungsgebäuden aus Holz zu fördern. Gleichzeitig sollten Mittel in Technologien zur Energienutzung aus ausschließlich slowenischer Holzbiomasse fließen."

Večer - Slowenien | 27.10.2008

Essen für den Umweltschutz

Die angesehene slowenische Klimaforscherin Lučka Kajfež Bogataj reflektiert in ihrem Gastkommentar in der Tageszeitung Večer, wie man auch durch sein Essverhalten die Umwelt schützen kann: "60 Prozent der Europäer glauben, dass der Trend des Klimawandels umzukehren sei. Genauso viele trennen Müll und sparen Energie und Wasser. ... Doch wenigen ist bewusst, dass auch unsere Essgewohnheiten Energie verschwenden. ... Ein Durchschnittsbürger der Industrieländer hat 1970 rund 65 Kilogramm Fleisch pro Jahr gegessen, heute sind es bereits 80 Kilogramm. Dabei braucht intensive Tierhaltung 17-mal mehr Bodenfläche, 14-mal mehr Wasser und 10-mal mehr Energie als der Ackerbau. ... Doch auch beim Anbau von Gemüse und Getreide wird CO2 ausgestoßen. Unsere Läden sind voll von Kartoffeln aus Frankreich, spanischen Zwiebeln, holländischen Äpfeln und chinesischem Knoblauch. All dieses Gemüse kommt nicht von selbst nach Slowenien. Noch mehr Energie wird durch den Transport von Getränken verbraucht, denn wir kaufen Mineralwasser aus unseren Nachbarländern, von Wein und Bier ganz zu schweigen ... Wenn wir nur frische und lokal angebaute Produkte essen würden, würden wir viel Energie sparen. Die Wahl unserer Nahrungsmittel hat also Einfluss auf den Klimawandel. Wenn wir wirklich etwas gegen den Klimawandel tun wollen, dann reicht es nicht, dies nur hinter dem Steuer zu tun oder Solarzellen zu installieren. Beginnen wir mit dem, was wir auf unsere Teller legen."

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