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Kielos, Katrine

Redakteurin bei Aftonbladet


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Aftonbladet - Schweden | 10.11.2011

Nur die EZB kann helfen

Die Europäische Zentralbank muss jetzt italienische Staatsanleihen aufkaufen, fordert die linksliberale Boulevardzeitung Aftonbladet als Reaktion auf die Rekordaufschläge auf italienische Papiere: "Um Italien und den Euro zu retten, müsste die EZB das gleiche tun wie die US-amerikanische Notenbank. Während der Finanzkrise 2008 kaufte die Fed nahezu unbegrenzt risikoreiche Wertpapiere. Genauso könnte die EZB vorübergehend wertlose Staatsanleihen kaufen. Doch das wird Deutschland nicht zulassen. Die EZB ist die einzige Notenbank der Welt, die sich weigert, Verantwortung für das Finanzsystem zu übernehmen, das sie kontrolliert. ... Denn man hat panische Angst vor der Inflation."

Aftonbladet - Schweden | 24.05.2011

Schwedens König staatlich kontrollieren

Schwedens König Carl XVI. Gustaf ist erneut in die Schlagzeilen geraten. Diesmal berichtet ein Buch über das organisierte Verbrechen in Schweden und wie ein Freund des Königs einen bekannten Kriminellen dazu bringen wollte, Dementis über den ausschweifenden Lebensstil des Monarchen zu beschaffen. Die Boulevardzeitung Aftonbladet fordert nun eine bessere Kontrolle des Königshauses: "Schweden ist eine konstitutionelle Monarchie und der König ist unser Staatschef. Er und der königliche Hofstaat verfügen über einen eigenen Haushalt - 2010 betrug dieser gut 13 Millionen Euro. Die Königsfamilie ist wie eine vom Staat finanzierte Behörde, nur die Tätigkeit ist etwas anders geartet. Wenn Schweden die Monarchie behalten soll, brauchen wir ein System genau wie bei anderen Institutionen, mit dem das Königshaus kontrolliert und Verantwortung eingefordert werden kann. Heutzutage gibt es keine in der Verfassung vorgesehene Überprüfung und die Verfassung verbietet, dass der Monarch angezeigt werden kann. Das ist unsinnig."

Expressen - Schweden | 09.06.2010

Gefährlicher Euro

Die neuen Maßnahmen gegen Euro-Länder, die keine Haushaltsdisziplin wahren, machen für die Tageszeitung Aftonbladet zwar Sinn, dennoch stellt das Blatt den Euro als solches in Frage: "Wenn ein Land gezwungen würde, die Eurozone zu verlassen, wäre der Euro keine Währungsunion mehr, sondern würde auf einen Wechselkursmechanismus reduziert. Und Wechselkursmechanismen kollabieren häufig. … Aber unabhängig davon, was man vom Euro hält, wir können es uns jetzt nicht erlauben, ihn sterben zu lassen. Die Folgen wären vernichtend. Die Lehren sind deutlich: Der Versuch, Länder in einer Währungsunion zusammenzubinden, kann dazu führen, dass sich politische Meinungsverschiedenheiten mehren. Die Währungsunion kann die EU schwächen, nicht stärken. Wir wissen nicht, wie es ausgehen wird. Nur, dass wir in der Region der Welt leben, die am meisten von gegenseitiger Abhängigkeit geprägt ist, und dass wir eine Art und Weise finden müssen, damit umzugehen."

Aftonbladet - Schweden | 11.05.2010

Zeit für soziale Politik

Wenn Gordon Brown zurücktritt, eröffnet sich der Labour-Partei die Möglichkeit einen neuen Kurs einzuschlagen nach der Ära von New Labour, meint die sozialdemokratische Tageszeitung Aftonbladet: "Jetzt ist Brown weg und Labour hat im Gegensatz zur schwedischen Sozialdemokratie eine neue Generation, die herangewachsen ist und nach vorne denkt. Das hilft. Das Parteiprogramm beinhaltet eine aktive Wirtschaftspolitik und eine Förderung der Industrie. Die Diskussion über Gleichberechtigung war im vergangenen Jahr sehr lebendig. New Labour hat große Reformen zur Bekämpfung der Armut durchgeführt, aber kaum gewagt, darüber zu sprechen, um nicht die Wähler aus der Mitte zu vergraulen. Heute ist der Zeitgeist ein anderer."

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