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Kiselinzew, Tschawdar
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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurde bisher 1 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Die neue multipolare Welt
Nach Meinung der Tageszeitung Monitor hat der Kaukasuskonflikt die neue Ausrichtung der Weltpolitik aufgezeigt: "Der Konflikt in Georgien wurde zu einer großen internationalen Krise, die ein paar wesentliche Veränderungen deutlich machte. Von einem neuen Kalten Krieg zu reden wäre jedoch übertrieben, denn es besteht nicht die totale globale Gegenüberstellung zwischen Westen und Osten, die auch eine ideologische Konfrontation mit einschließt. ... Offensichtlich ist es noch nicht angebracht, von einem einheitlichen Europa, vereint durch NATO und EU und mit nach Osten geöffneten Toren, zu reden. Offenkundig sind die besorgten Stimmen von jenseits des Atlantiks über Russland als einem geopolitischen Gegengewicht zur USA nicht übertrieben. Bei diesem geopolitischen Panorama kann man auch den Einfluss des neuen asiatischen Kolosses nicht genug betonen. Nach einer Periode von etwa 20 Jahren der Dominanz der USA geraten wir in eine multipolare Welt. Ihre Zentren sind: an erster Stelle die Globalmacht USA, aber auch die EU, Russland, China und bald Indien. Die Hegemonie Amerikas hatte bis jetzt ihre Vorteile für die Aufrechterhaltung der Stabilität in der Welt, aber nach dem Georgienkonflikt kann man ohne Zweifel behaupten, dass sie vorbei ist."
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