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Knavs, Nina
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Sloweniens Junkfood-Steuer sinnvoll
Sloweniens Regierung hat eine Steuer auf ungesunde Lebensmittel und zuckerhaltige Getränke angekündigt, um so deren Konsum zu reduzieren. Die linksliberale Tageszeitung Dnevnik begrüßt den Plan: "Obwohl diese völlig unnötigen Lebensmittel, die zu unserem Leben gehören, nicht viel kosten, zahlen wir letztendlich einen hohen Preis. Die Zahl der Diabetiker steigt, auch unter Kindern. Den Preis zahlt am Ende jeder Einzelne, wenn er krank wird. Auch das Gesundheitswesen zahlt einen hohen Preis, denn die Behandlung von chronischen Krankheiten, die durch zu starkes Übergewicht verursacht werden, ist teuer. Die Verbrauchssteuer, die dick machende Produkte teurer werden lässt und sie so unattraktiver machen soll, wird so wie alle anderen Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens zunächst als eine weitere Einmischung des Staats in das Recht auf Genuss angesehen werden. Deshalb wäre es wichtig, dass die Steuereinnahmen für Gesundheitsprogramme zur Minderung der Schäden durch einen ungesunden Lebensstil genutzt würden."
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Slowenische Ärzte streiten um Überstunden
Im Streit um die staatliche Bezahlung der Überstunden von Ärzten haben sich Sloweniens Gesundheitsminister und der Chef der Ärztegewerkschaft am Mittwoch auf einen Kompromiss geeinigt. Die Ärzte würden damit wieder Bereitschaftsdienste leisten. Doch der Konflikt ist noch nicht ausgestanden, meint die Tageszeitung Dnevnik: "Für den Moment, aber nur den Moment, können die Patienten aufatmen, sollte die Regierung heute akzeptieren, was Gesundheitsminister Dorian Marušič und der Chef der Ärztegewerkschaft Konrad Kuštrin gestern ausgehandelt haben. Wenn die Frage der Bereitschaftsdienste die Generalprobe für die Gesundheitsreform und größere Veränderungen in der Organisation des Gesundheitswesens war, dann müssen wir uns immer noch Sorgen machen. … Wenn der Regierung auch weiterhin nicht klar ist, was sie erreichen will und was sie bereit ist, dafür zu opfern, dann wird es im Gesundheitswesen bei den nächsten Konflikten erneut knallen."
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