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Kobosko, Michał


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Wprost - Polen | 28.12.2012

Die Euro-Zone hat überlebt

Mehrmals sah es 2012 so aus, als würde die Euro-Zone untergehen, doch dann hat sich irgendwie doch alles zum Guten gewendet, resümiert der Chefredakteur des konservativen Nachrichtenmagazins Wprost, Michał Kobosko, und hält den Zickzack-Kurs der Euro-Zone für das erstaunlichste Phänomen des Jahres: "Um es auf den Punkt zu bringen: Das war ein seltsames Jahr, in dem zunächst alles vorschnell entschieden war. Gerade deshalb, weil es leicht vorhersehbar schien. Und trotzdem ist vieles anders gekommen. Wir wussten im Voraus zwar irgendwie schon, dass die Euro-Zone überlebt. Und doch haben wir einen politischen und wirtschaftlichen Thriller gesehen, der uns den Verstand geraubt hat. Griechenland sollte fallen, doch dann ist es wieder auf die Beine gekommen. Italien war auf den Knien, Portugal sollte Bankrott anmelden, und die Spanier gingen demonstrierend auf die Straße. Letztlich haben die Politiker dann doch ihre Aufgaben erledigt, damit diese wacklige Konstruktion hält. ... Und das, was sie durchsetzen wollten, doch erreicht."

Wprost - Polen | 02.07.2012

Nach dem Turnier bleiben Polens Probleme

Die Europameisterschaft war für Polen insgesamt ein Erfolg, meint der Journalist Michał Kobosko in der konservativen Nachrichtenmagazin Wprost, gibt aber zu bedenken: "Es ist klar, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Seit der Europameisterschaft haben wir zwar hervorragende Straßen, doch melden immer mehr Firmen Insolvenz an, die sie gebaut haben. Und wir haben Stadien, mit denen wir nicht so recht etwas anzufangen wissen. Sie sollen ja auch später noch Einnahmen bringen. ... Nach der Euro ist zudem ein fußballerischer Kater geblieben, weil wir wieder einmal schlecht gespielt haben. ... Und wir haben etwas, was man den polnisch-ukrainischen Komplex nennen könnte. Nicht, dass ich [die Radiomoderatoren] Wojewodzki und Figurski für ihren Quatsch lieben würde. Doch haben die Herren auf ein Problem hingewiesen, dass man lange unter den Teppich gekehrt hat: Die Verachtung gegenüber den Ukrainerinnen und Ukrainern. ... Wir haben noch eine Menge Hausarbeiten zu machen."

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