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Kostadinowa, Swetla


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Standart - Bulgarien | 01.05.2012

Beamte müssen effektiv sein, nicht mobil

Die bulgarische Regierung will Teile von Ministerien und Ämtern von der Hauptstadt Sofia in andere Städte verlegen, hat Premier Bojko Borisov am Sonntag bekannt gegeben. Ziel sei es, die Administration zu dezentralisieren und die Mobilität der Beamten zu erhöhen. Aber es wäre viel wichtiger, die Effektivität der Beamten zu steigern, findet die Tageszeitung Standart: "Zuallererst müssten die Ämter mehr Kompetenz und bessere Leistungen zeigen und im Einklang damit auch höhere Gehälter einführen. Dann kann man immer noch überlegen, ob man sie aus Sofia heraus verlegt. Im Moment ist es viel wichtiger, die Beamtenzahl zu verringern und den Verwaltungsdruck auf die Privatwirtschaft zu mindern, als die Beamten in alle Winde zu zerstreuen. ... Eine solche Maßnahme muss gut überlegt sein. Man muss genau abwägen, inwiefern die zu erwartenden Ergebnisse die Mühe wert sind. Sind sie es nämlich nicht, werden diejenigen darunter leiden, die der Kontrolle dieser Ämter unterliegen und stark von deren Arbeit abhängig sind."

24 Chasa - Bulgarien | 31.01.2012

Bulgarien braucht erstmal Reformen

Bulgarien hat den Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin unterzeichnet. Doch um die neuen Haushaltsregeln langfristig einhalten und davon profitieren zu können, muss das ärmste EU-Land einschneidende Reformen durchführen, meint die Tageszeitung 24 Chasa: "Mit dem Beitritt zum Fiskalpakt hat sich Bulgarien zu einer vernünftigen Haushaltspolitik verpflichtet. Wo bleibt aber die Verpflichtung zu den wichtigen Reformen? Die Rentenreform soll schon seit drei Jahren umgesetzt werden, die Gesundheitsreform wird noch nicht einmal richtig debattiert und die Verwaltungsreform beschränkt sich hier und da auf die Schließung einzelner Ämter und Institutionen. Ohne Reformen wird uns der europäische Fiskalpakt nicht wohlhabender und konkurrenzfähiger machen. Er könnte den Regierenden aber als gute Grundlage dienen, sich als echte Reformer zu profilieren. Sie müssten es nur wollen."

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